Champions-League-Finale: Krimi im Elfmeterschießen: PSG schafft Titelverteidigung

Und wieder feiert Paris: PSG ist erneut Champions-League-Sieger.
Tom Weller/dpa- PSG verteidigt in Budapest den Champions-League-Titel – Sieg gegen Arsenal im Elfmeterschießen.
- Nach 1:1 nach 120 Minuten traf PSG viermal, Arsenal vergab zwei Elfer; Gabriel verschoss entscheidend.
- Havertz brachte Arsenal früh in Führung, Dembélé glich per Foulelfmeter aus.
- PSG dominierte den Ball, fand lange keine Lücken; in der Schlussphase gab es große Chancen.
- Nur Real Madrid hatte zuvor eine Titelverteidigung geschafft; PSG setzte sich zuvor gegen den FC Bayern durch.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Paris Saint-Germain hat als zweite Mannschaft der Champions-League-Historie den Titel in der „Königsklasse“ verteidigt. Die Franzosen gewannen im Finale von Budapest mit 4:3 im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal und krönten sich nach 2025 erneut zur besten Vereinsmannschaft Europas. Nach der regulären Spielzeit hatte es 1:1 (0:1) gestanden, die Verlängerung blieb ohne Tore.
Das Team von Luis Enrique hatte sich im Halbfinale gegen de FC Bayern durchgesetzt, ging leicht favorisiert ins Endspiel gegen die Londoner. Einzig Real Madrid hatte es bisher geschafft, den Titel in der Champions League zu verteidigen, vollbrachte das Kunststück zwischen 2016 und 2018 sogar zweimal.
Gabriel verschießt den entscheidenden Elfer
Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz hatte Arsenal früh mit einem Traumtor in Führung gebracht (6.), in einer umkämpften Partie glich Ousmane Dembélé per Foulfelfmeter nach einer guten Stunde aus (65.). Im Elfmeterschießen dann zeigten die Akteure der „Gunners“ Nerven: Während bei PSG Gonçalo Ramos, Desiré Doué, Achraf Hakimi und Lucas Beraldo trafen und einzig Nuno Mendes an Arsenal-Keeper Raya scheiterte, vergaben gleich zwei Akteure bei den Londonern: Eberechi Eze schoss links neben das Tor, den entscheidenden Elfer vergab dann Verteidiger Gabriel.
Die Franzosen starteten mit exakt den zehn Feldspielern, die im Finale vor einem Jahr Inter überrannt hatten. Arsenal setzte in der Sturmspitze auf Deutschlands WM-Hoffnung Havertz. „Er hat diese Gabe, wichtige Tore zu machen“, sagte Arteta und bewies einmal mehr ein goldenes Händchen.
Auch wenn die Entstehung des Führungstreffers glücklich war: Marquinhos schoss Arsenals Leandro Trossard an und der Ball prallte in den Lauf von Havertz. Aus spitzem Winkel hämmerte ihn der Ex-Leverkusener unter die Latte.
Der frühe Schock war den Parisern anzumerken. Die vermeintlich beste Offensive der Welt fand keinen Schlüssel für die Abwehr der Engländer, die unheimlich tief standen. PSG hatte quasi keinen wirklich gefährlichen Abschluss im ersten Durchgang – trotz mehr als 70 Prozent Ballbesitz. Starstürmer Dembélé war zunächst überhaupt kein Faktor.
PSG-Anhänger im Innenraum
Der Favorit erhöhte den Druck nach der Pause und schien dem Ausgleich immer näherzukommen. Bis zum Arsenal-Strafraum stießen die Franzosen oft mühelos vor, dann fehlte entweder die Genauigkeit oder ein Rot-Weißer warf sich in den Schuss. Ein Elfmeter brachte PSG schließlich zurück ins Spiel. Einige PSG-Anhänger sprangen vor Freude in den Innenraum – sofort rückte die Polizei an.
Die Fans der Engländer brachten hingegen ihren Frust über den deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert lautstark zum Ausdruck. Schon am Ende der ersten Hälfte war Siebert ausgepfiffen worden, nachdem er auf Zeitspiel gegen die Gunners entschieden hatte und einen Eckball nicht mehr ausführen ließ.
In der Schlussphase der regulären Spielzeit wurde es dramatisch mit Riesenchancen für PSG durch Khvicha Kvaratskhelia, Vitinha und Bradley Barcola. Doch die Entscheidung fiel erst im Elfmeterschießen. Arsenal hatte in der Verlängerung zwar wieder offensiver agiert, konnte das Spiel aber nicht mehr an sich reißen.
