Die Wege von Jérôme Boateng, 32, und dem FC Bayern München scheinen sich im Sommer tatsächlich zu trennen. Laut „Kicker“ hat der Aufsichtsrat „kürzlich den definitiven Beschluss gefasst, dass mit dem Innenverteidiger nicht mehr verlängert wird“. Boatengs Berater sei das bereits mitgeteilt worden.
Nach seiner Gelb-Sperre beim Bundesliga-Gipfel in Leipzig ist Boateng im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League an diesem Mittwoch (21 Uhr/Sky) gegen Paris Saint-Germain eine Option für die Startelf. Boateng, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft, war im Sommer 2011 von Manchester City an die Isar gewechselt. Er gehörte zehn Jahre zur erfolgreichen Bayern-Mannschaft – 2013 und 2020 gewann er die Champions League. Angesichts des nahenden Abgangs von David Alaba und der Verpflichtung von Leipzigs Abwehrchef Dayot Upamecano, der für die festgeschriebene Ablösesumme von kolportierten 42,5 Millionen Euro kommt, war zuletzt auch vermehrt die Zukunft von Boateng thematisiert worden.
Bei der Neuauflage des Vorjahresfinals in der Königsklasse gegen Paris müssen die Bayern am Mittwoch neben Weltfußballer Robert Lewandowski auch Serge Gnabry und Marc Roca ersetzen. Nationalspieler Gnabry wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das gaben die Bayern am Dienstagabend bekannt. Am Mittag hatte Trainer Hansi Flick von Halsschmerzen bei Gnabry berichtet. Dem Offensivspieler gehe es so weit gut, hieß es in einer Mitteilung. Gnabry befindet sich in häuslicher Isolation.

PSG mit großen Personalsorgen

Münchens Gegner Paris St. Germain plagen vor der Final-Revanche ìn München derweil ebenfalls einige Personalsorgen. Trainer Mauricio Pochettino muss gleich neun Profis ersetzen, darunter den angeschlagenen Ex-Münchner Juan Bernat. Die beiden Italiener Florenzi und Verratti sind positiv auf Corona getestet worden.