1. FC Heidenheim: Bundesligist trauert um NLZ-Leiter Roger Prinzen nach plötzlichem Tod

Roger Prinzen (l.) ist im Alter von 57 Jahren plötzlich und unerwartet gestorben. Der 1. FC Heidenheim trauert um den Leiter seines Nachwuchsleistungszentrums.
Eibner/Naman Kala- 1. FC Heidenheim trauert: NLZ-Leiter Roger Prinzen starb plötzlich mit 57 Jahren.
- Der Klub meldete den Todesfall am Dienstagabend über soziale Netzwerke und Homepage.
- Prinzen prägte seit Sommer 2018 die Nachwuchsausbildung und förderte Talente.
- Früherer Profi: Bundesliga bei SG Wattenscheid 09, Zweite Liga u. a. in Darmstadt und Fürth.
- Nach der aktiven Laufbahn wurde er Trainer im Nachwuchsbereich – zuletzt beim FCH tätig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Trauer in Heidenheim ist groß. Plötzlich und unerwartet ist Roger Prinzen, der sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Heidenheim, am Montagabend gestorben. Das teilte der Bundesligist vor wenigen Minuten mit.
Mit Roger Prinzen verliere der 1. FC Heidenheim 1846 „nicht nur einen Fußballlehrer, eine geschätzte Führungskraft und einen leidenschaftlichen Förderer unserer Talente, sondern vor allem einen langjährigen Kollegen und Freund“, heißt es seitens des Vereins.
Seit seinem Amtsantritt auf der Ostalb im Sommer 2018 habe Prinzen die sportliche Ausbildung im Nachwuchsbereich „maßgeblich mitgeprägt“ und die „erfolgreiche Entwicklung“ in den vergangenen acht Jahren vorangetrieben.
Roger Prinzen wurde nur 57 Jahre alt
Bevor Prinzen zum FC Heidenheim kam, war er selbst Profifußballer. Als Abwehrspieler bestritt er 60 Partien in der Bundesliga für die SG Wattenscheid 09 und war zudem in der 2. Bundesliga für den SV Darmstadt 98, Hannover 96 und die SpVgg Greuther Fürth aktiv. Auch international lief er unter anderem für den SC Austria Lustenau in der österreichischen Bundesliga auf.
Nach seiner aktiven Karriere wurde er Trainer, absolvierte die Ausbildung zum Fußballlehrer – der höchsten Trainerlizenz – und arbeitete vor allem im Nachwuchsbereich. Vor seiner Zeit in Heidenheim war er unter anderem auch für den 1. FC Nürnberg tätig.
„Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine schmerzvolle Lücke beim 1. FC Heidenheim 1846“, schreibt der Klub.
Prinzen hinterlässt seine Frau und drei Kinder.

