Der Fachmann Blaubeuren: Bunte Putzmittel: Schutz für Kinder

Sonderveröffentlichung
NPGLebt ein kleines Kind im Haushalt, kann es sinnvoll sein, scharfe Reinigungsmittel gar nicht erst in den heimischen vier Wänden zu haben. Schließlich nehmen kleine Kinder gerne vieles in den Mund. Sind die Verpackungen der Reinigungsprodukte dann auch noch bunt, kann das die neugierigen Kleinen besonders zum Probieren verleiten.
Vorsicht! Ätzend!
Und das mit Folgen: Verschluckt der Nachwuchs etwa WC- oder Backofenreiniger, Waschmittel-Pods oder Lacke, besteht laut der Aktion „Das sichere Haus“ (DSH) die Gefahr einer Verätzung der Speiseröhre oder einer Vergiftung. Lagern Sie die Produkte also in jedem Fall so, dass Kinder nicht an sie herankommen können. Im Handel gibt es spezielle Kindersicherungen für Schränke und Schubladen. Laut DSH sind hohe Schränke und Schubladen eine Option oder abschließbare Kästen und Hauswirtschaftsräume. „Sicherer ist es, beim Putzen auf natürliche Hausmittel wie Essig, Natron, Waschsoda oder Kernseife zu setzen“, so DSH-Geschäftsführerin Susanne Woelk. Dann besteht weniger Vergiftungsgefahr.
UFI-Code bereithalten
Sie befürchten, dass das Kind etwas Giftiges in den Mund genommen oder gar geschluckt hat? Dann können Sie sich an ein Giftinformationszentrum wenden. DSH rät, die jeweils regionale Nummer im Handy abzuspeichern. Halten Sie bei einem Anruf am besten den 16-stelligen UFI-Code aus Buchstaben und Ziffern bereit, der auf der betreffenden Wasch- und Putzmittelpackung zu finden ist. An ihm können Giftnotrufzentralen erkennen, um welche Chemikalien es sich handelt. ⇥dpa

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