Ausbildung
: Die Künstliche Intelligenz verändert die Ausbildung

AnzeigeVor kaum einem Berufsbild hat das digitale Zeitalter haltgemacht. Doch in vielen Jobs bleibt der Mensch wichtig.
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Redaktion Sonderthemen
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Nicht für alle Anforderungen ist „Kollege Computer“ geeignet. Oft zählt noch gesunder Menschenverstand statt KI.⇥Foto: © phonlamaiphoto/adobe.stock.com

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Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Teil des Alltags in vielen Unternehmen geworden. Sie verbessert zum Beispiel in vielen Fällen die Vorschläge beim Online-Shopping oder bei Streamingdiensten. Auch die Sprachsteuerung von Smartphones ist KI-gestützt. Einen immer größer werdenden Einfluss hat KI auf unsere Arbeitswelt. Wer sich über Berufe informiert, sollte KI daher auf dem Schirm haben.

Da sich die Technologie ständig weiterentwickelt, wachsen die Einsatzmöglichkeiten von KI stetig. In den folgenden Bereichen wird sie zum Beispiel schon eingesetzt:

  • Medizin: KI hilft dabei, Krankheiten früher zu erkennen, Röntgenbilder zu analysieren oder personalisierte Therapien zu entwickeln.
  • Verkehr: In selbstfahrenden Autos erkennt die KI Schilder sowie andere Verkehrsteilnehmer und trifft in Echtzeit Entscheidungen.
  • Industrie: Roboter mit KI können in Fabriken Produkte montieren, Fehler erkennen oder Abläufe verbessern.
  • Bildung: KI kann beim Lernen unterstützen, zum Beispiel durch personalisierte Lernprogramme oder automatische Korrekturen.
  • Sicherheit: KI wird in der Überwachung, bei der Betrugserkennung oder in der Cyberabwehr eingesetzt.
  • Alltag: Sprachassistenten oder verbesserte Empfehlungen bei Streamingdiensten nutzen KI.

Mit der KI kommt ein Wandel auf die Arbeitswelt zu, wie er vielleicht mit dem Zeitalter der Industrialisierung im 19. Jahrhundert zu vergleichen ist. In diesem technischen Fortschritt werden sich ganz neue Berufsfelder entwickeln, die sich mit der Datenanalyse, der KI-Entwicklung, Automatisierung oder Robotik beschäftigen.

Viele Prozesse werden schneller und sogar fehlerfrei geschehen, während sich Mitarbeitende auf kreative, konzeptionelle oder strategische Aufgaben konzentrieren können. Die KI kann auch helfen, Lerninhalte gezielt an Mitarbeitende anzupassen und Weiterbildungen effektiver zu gestalten.

KI kommt an ihre Grenzen

Gleichzeitig hat das erworbene Wissen eine immer kürzere Gültigkeit. Immer wieder neue Erkenntnisse erfordern, dass die Betroffenen flexibel und aufgeschlossen mit den neuen Gegebenheiten umgehen müssen. Freilich werden durch die Automatisierung auch Jobs verloren gehen. Bei allen Vorteilen bleibt der kritische und verantwortungsbewusste Umgang mit der Technik ohne Alternative.

Überall dort, wo Einfühlungsvermögen, Verantwortung oder körperliche Nähe wichtig sind, kommt KI an ihre Grenzen. Zwar verändert die KI auch diese Berufe, kann sie aber nicht ersetzen. Solche Berufe gelten auch in Zukunft als relativ sicher vor einer vollständigen Ersetzung durch KI.

In sozialen Berufen, wo eng mit Menschen zusammengearbeitet wird, braucht es Empathie, Geduld und soziale Intelligenz.

Im Handwerk ist Geschick und Kreativität sowie flexible Problemlösung gefragt – noch können Menschen das besser als Maschinen.

Gute Lehrkräfte und Pädagogen brauchen für einen guten Unterricht und gute Förderung Motivation und persönliche Beziehungen. Das kann eine KI nur bedingt leisten.

Jobs in der Forschung erfordern es, neue Ideen und Strategien zu entwickeln, kritisch zu hinterfragen und Entscheidungen zu treffen. Das erfordert meist menschliche Flexibilität, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein.⇥ab

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