Bäckerei Schirle: Neuer Look mit alten Details
Sehr viel heller, offener und moderner – das war der Wunsch von Melanie und Christian Schirle für ihren Bäckerladen in Bühlertann. Nach rund sechs Wochen Umbauzeit können die Kunden nun das Ergebnis bestaunen: Die Bäckerei Schirle hat in der Hauptstraße 3 wieder wie gewohnt geöffnet.
„Von mir ist jetzt schon eine richtige Last abgefallen“, sagt Christian Schirle. Die Renovierung habe ihn doch sehr gefordert: Nachts in der Backstube, tagsüber war er mit auf der Baustelle zugange. Dennoch freut er sich, dass die Geschäftsräume nun in frischem Glanz erstrahlen. „Die letzte Modernisierung fand vor 20 Jahren statt – es war an der Zeit.“
Gemütlich und charmant
Dunkles Holz trifft auf dunkelgraue Wände und Fließen in Beige- und Grautönen. Ockerfarbene Polstermöbel runden das Farbschema ab. Und immer wieder entdeckt das Auge kleine oder auch größere Details, die an den alten Laden erinnern. Über dem Backofen etwa sind zwei kleine Fliesen zu sehen, auf denen Brezeln abgebildet sind. „Das sind die einzigen beiden, die beim Rausreißen heil geblieben sind. Die haben dann ihren eigenen Platz bekommen.“ Genauso ist ein alter Ofen der Großmutter in die neue Ladentheke integriert worden. „Der stand ebenfalls vorher schon hier als Dekoration.“ Nun ist er als Kaffeetheke umfunktioniert worden.
Wichtig war es dem Ehepaar, auch weiterhin die Post- sowie die Lotto-Annahmestelle anzubieten. Lediglich das Sortiment des „Tante-Emma-Ladens“ hat sich verringert. „Man bekommt aber nach wie vor alles, was man für ein Frühstück braucht“, erklärt Melanie Schirle. Ein Regal mit Eiern, Marmelade, Kaffeepulver sowie ein Kühlschrank mit Butter, Milch und Joghurt sind weiterhin vorhanden.
Ganz einfach bezahlen
Die passenden Backwaren gibt es an der hellen und großzügigen Verkaufstheke, wo nun mittels zwei Automaten bezahlt wird. „Es ist deutlich hygienischer, wenn unsere Mitarbeiterinnen nicht mit dem Bargeld hantieren müssen.“ Bislang kommen alle Kunden gut damit zurecht. „Unsere Mitarbeiterinnen erklären die Vorgehensweise natürlich gerne.“
Im Brotregal gibt es die beliebten Klassiker, wie das Holzofenbrot oder den Vituslaib, ein Dinkel-Roggen-Quarkbrot. „Das ist nach meinem Urgroßvater benannt. Uns ist es immer wichtig, die Tradition mit dem Modernen zu verbinden“, macht der Bäckermeister deutlich. Knusprige Brötchen, leckere Brezeln und allerhand süße Stückle sind dort genauso zu finden. Außerdem wurde die Eistheke mit selbstgemachtem Eis direkt am Eingang platziert. „Das wird auch von Klein bis Groß sehr gut angenommen“, so Christian Schirle. Das Angebot möchte er künftig vor allem noch im Bereich der Konditorei vergrößern, da nun mehr Platz vorhanden sei. Außerdem wird das Frühstücks- und Tagesessen-Angebot ausgeweitet. 28 gemütliche Sitzplätze sind hierfür innen entstanden. Weitere sollen im Außenbereich folgen.
„Wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis und haben am Eröffnungstag auch schon tolles Feedback von unseren Kunden bekommen“, freut sich Melanie Schirle. Und ihr Mann ergänzt: „Auch die Gewerke haben alle super Hand in Hand gearbeitet. Jetzt ist unsere Bäckerfiliale wieder fit für die nächsten zwanzig Jahre!“

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