Tag des Fahrrads am 03.06.26
: Diebstahlschutz fürs Fahrrad: Darauf kommt es an

AnzeigeFahrräder sind im Trend, leider auch bei Dieben. Ein gutes Fahrradschloss und die richtige Anwendung macht es den Langfingern schwer.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Kabel, Kette oder Bügel sichern das Fahrrad vor Diebstahl. ⇥⇥Foto: Foto-by/Adobe Stock

©by-studio/adobe.stock.com

Das Fahrrad ist längst nicht mehr ein reines Fortbewegungsmittel. Mit modernster Technik und ausgefeilter Mechanik sind sie wertvolle Gegenstände geworden. Diese kommen jedoch schnell in das Visier von Fahrraddieben und sollten entsprechend mit einem hochwertigen Fahrradschloss gesichert werden.

Ist das Fahrrad dennoch weg, hilft nur noch die hoffentlich vorher abgeschlossene Fahrradversicherung. Besonders wenn das Fahrrad finanziert war, bleibt man andernfalls auf den noch auflaufenden Kosten sitzen.

Mit dem geeigneten Werkzeug lässt sich annähernd jede Diebstahlsicherung knacken. Mit einem offensichtlich massiven Schloss kommen die Diebe aber erst gar nicht in Versuchung, sich am geliebten Bike zu vergreifen. Fachleute raten, mindestens zehn Prozent vom Neuwert des Fahrrads für den Diebstahlschutz auszugeben. Bei der Auswahl helfen verschiedene Sicherheitsstufen. Denn es muss nicht immer gleich ein Fahrradschloss mit der höchsten Klasse sein. Die Qualität sowohl des Materials als auch des Schließzylinders und Schlosskörpers muss stimmen, denn der beste Stahl nützt nichts, wenn der Schließzylinder leicht zu knacken ist. Um es Fahrraddieben zusätzlich schwer zu machen, bietet sich die Verwendung von unterschiedlichen Schlosstypen an.

Für den kurzen Stopp

Das Kabelschloss besteht aus einem Stahlgeflecht und ist vergleichsweise leicht und flexibel, aber auch relativ leicht zu knacken. Für kurzes Parken oder als Ergänzung zu einem zweiten Schloss kann es dennoch sinnvoll sein. Wer sein Rad längere Zeit unbeaufsichtigt lässt, sollte allerdings eher zu robusteren Varianten greifen.

Flexibel und standhaft

Panzer- oder Kettenschlösser sind widerstandsfähiger gegen Bolzenschneider, denn die Schutzummantelung und die dicken Kettenglieder lassen sich nur mit hohem Aufwand durchtrennen.

Das hohe Gewicht der massiven Glieder ist jedoch ein Minuspunkt. Dafür erlauben sie eine große Flexibilität beim Anschließen an Laternen, Fahrradständern oder Zäunen. Wichtig ist dabei, dass das Schloss möglichst wenig Spiel hat und das Rad eng an einem festen Gegenstand befestigt wird.

Der feste Klammergriff

Das Rahmenschloss hat seit einigen Jahren eine Wiedergeburt erfahren. Die massiven Sicherungsbügel klammern sich mit einem Handgriff fest um das Hinterrad. Der Nachteil ist, dass sich das Fahrrad nicht an Gegenständen sichern lässt. Gerade in Städten oder an Bahnhöfen reicht das für einen wirksamen Schutz oft nicht aus.

Der stabile Alleskönner

Das Faltschloss bietet eine ähnlich hohe Sicherheit wie Bügelschlösser und ist flexibel – ähnlich einem Meterstab –, sodass das Fahrrad auch an Gegenständen gesichert werden kann. Es verbindet damit einen gewissen Komfort mit guter Stabilität und ist für viele Radfahrer ein brauchbarer Kompromiss zwischen Gewicht, Handhabung und Schutzwirkung. Nicht ganz so flexibel aber sehr stabil sind Bügelschlösser aus stabilem Stahl. Sie bieten sogar dem Bolzenschneider ausreichend Widerstand.

Zusätzlich sollte das Rad an einem gut beleuchteten Ort abgestellt werden. Auch eine registrierte Gravur, ist sinnvoll. Denn je schwerer sich ein Rad weiterverkaufen lässt, desto unattraktiver wird es für Diebe.⇥ab

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