Sonnenbühler Ausbildungsmesse
: Jugendliche treffen auf Unternehmen

AnzeigeAm Donnerstag, 15. Oktober, findet die 8. Sonnenbühler Ausbildungsmesse statt. In der Sporthalle Genkingen gibt es direkten Kontakt zu rund 60 Unternehmen und mehr als 100 Ausbildungsberufen bei freiem Eintritt. Von Maria Bloching
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

An den Ständen stehen nicht nur Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Personalverantwortliche bereit, sondern vielfach auch junge Menschen, die selbst gerade eine Ausbildung absolvieren. Sie freuen sich über interessierte Fragen. ⇥ Archivbild SAM 2025

Honorarfrei

Wer vor der Berufswahl steht, kennt das Problem: Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos, gleichzeitig fällt es oft schwer, den Überblick zu behalten. Genau hier setzt die Sonnenbühler Ausbildungsmesse (SAM) an.

Regionale Begegnungen

Bereits zum achten Mal bringt sie Jugendliche, Eltern, Schulen und Arbeitgeber aus der Region zusammen – unkompliziert, persönlich und auf Augenhöhe.

Die Veranstalter setzen dabei bewusst auf direkte Begegnungen statt auf Hochglanzbroschüren. An den Ständen stehen nicht nur Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Personalverantwortliche bereit, sondern vielfach auch junge Menschen, die selbst gerade eine Ausbildung absolvieren. Sie berichten aus ihrem Alltag, erzählen von ihren Erfahrungen und beantworten Fragen, die man in keiner Stellenanzeige findet. „Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?“, „Welche Voraussetzungen brauche ich?“oder „Welche Chancen habe ich nach der Ausbildung?“ – Antworten darauf gibt es aus erster Hand. Gerade dieser persönliche Austausch macht die Stärke der Messe aus.

Für viele Jugendliche ist es die erste Gelegenheit, ungezwungen mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Nicht selten entstehen dabei Kontakte für Praktika, Ferienjobs oder spätere Ausbildungsplätze.

Beeindruckende Vielfalt

Die Vielfalt der vertretenen Branchen ist beeindruckend. Vom Handwerk über Industrie und Baugewerbe bis hin zu sozialen Berufen, Banken, Verwaltung, Polizei, Bundeswehr oder Gesundheitswesen reicht das Angebot.

Große Unternehmen wie Bosch, TRUMPF, WAFIOS, SchwörerHaus oder die Deutsche Bahn sind ebenso vertreten wie zahlreiche mittelständische Betriebe aus Sonnenbühl und der Region. Gemeinsam zeigen sie, wie breit die beruflichen Perspektiven direkt vor der Haustür sind. Dabei geht es längst nicht nur um klassische Berufsbilder. Die Messe macht deutlich, wie vielfältig moderne Ausbildungswege geworden sind. Ob jemand gerne mit Menschen arbeitet, sich für Technik begeistert, handwerklich geschickt ist oder lieber mit Zahlen und Organisation zu tun hat – für nahezu jedes Interesse finden sich passende Möglichkeiten.

Duale Ausbildung

Ein besonderer Schwerpunkt liegt traditionell auf der dualen Ausbildung. Sie verbindet praktische Erfahrungen im Betrieb mit theoretischem Unterricht an der Berufsschule und gilt als wichtiger Baustein für die Fachkräftesicherung. Gleichzeitig eröffnet sie zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten – vom Meistertitel über Weiterbildungen bis hin zu einem späteren Studium.

Die SAM richtet sich ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler aller Schularten aus Sonnenbühl und der gesamten Region. Willkommen sind aber auch Eltern und Erziehungsberechtigte. Schließlich spielen sie bei der Berufswahl oft eine wichtige Rolle.

Die familienfreundlichen Öffnungszeiten am späten Nachmittag ermöglichen es, die Messe gemeinsam zu besuchen und sich ein umfassendes Bild von Berufen, Betrieben und Karrierewegen zu machen. „Ich glaube, oft ist Eltern gar nicht bewusst, welche Schlüsselfunktion sie als ,Jobfluenzer‘ bei der Berufswahl ihrer Kinder haben“, sagt die ehrenamtliche Projektleiterin Daniela Löbbe.

Auch deshalb sei es wichtig, ein niedrigschwelliges Angebot zu schaffen, das Jugendliche und Eltern gleichermaßen anspreche.

Schulleiterin Susanne Merkh betont den regionalen Charakter der Veranstaltung: Die Messe verstehe sich als Treffpunkt von Wirtschaft, Schulen und Familien und als Beitrag zur Zukunftssicherung der Region.

Wer am 15. Oktober nach Genkingen kommt, erhält nicht nur Informationen über Ausbildungsberufe, sondern vor allem die Möglichkeit, Menschen kennenzulernen, Fragen zu stellen und vielleicht sogar die entscheidende Idee für den eigenen Berufsweg mitzunehmen.

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