IHK-Berufsinfotag 2: Sprungbrett für die Karriere

Mit einer dualen Ausbildung beginnt nicht nur der Einstieg ins Berufsleben, sondern auch ein Weg mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. ⇥Fotos: IHK Reutlingen
.Mit einer dualen Ausbildung stehen jungen Menschen viele Wege offen. Wer sich anschließend weiterbildet, kann sich spezialisieren, Führungsaufgaben übernehmen oder sich selbstständig machen.
Nach der Schule direkt ins Berufsleben starten, eigenes Geld verdienen und praktische Erfahrungen sammeln: Die duale Ausbildung ist ein praxisnahes Erfolgsmodell. Wer sie abgeschlossen hat, kann sich anschließend in seinem Beruf weiterentwickeln. „Das lebenslange Lernen ist in Zeiten von KI wichtiger denn je“, sagt Thorsten Leupold, Bereichsleiter Ausbildung und Prüfungswesen bei der IHK Reutlingen. Dafür gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Industriekaufleute können beispielsweise eine Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt absolvieren, Industriemechaniker können sich zum Industriemeister qualifizieren. Auch im Handel, in der IT oder im Dienstleistungsbereich gibt es verschiedene Aufstiegswege.
Weiterbildung eröffnet neue Möglichkeiten
Ob Meister, Fachwirt oder Betriebswirt, das Interesse an beruflicher Weiterbildung ist groß. Das zeigen auch die Zahlen der IHK Reutlingen: Im vergangenen Jahr haben über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich eine Weiterbildung abgeschlossen. Auch in der Region gibt es viele Beispiele für erfolgreiche Karrierewege: ehemalige Azubis, die heute Führungsverantwortung tragen, Fachkräfte, die sich zum Meister weiterqualifiziert haben, oder junge Menschen, die nach ihrer Ausbildung direkt in ein Arbeitsverhältnis übernommen wurden. Die langfristige Perspektive ist weiterhin gut: Laut der IHK-Ausbildungsumfrage 2026 planen rund zwei Drittel der befragten Ausbildungsbetriebe, ihre Azubis nach erfolgreichem Abschluss zu übernehmen.

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