IHK-Berufsinfotag 2
: Mehr als gute Noten

AnzeigeWorauf es bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ankommt, erklärt IHK-Expertin Céline Brunet.
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Redaktion Sonderthemen
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Besonders wichtig ist es, den eigenen Weg zur Berufswahl und das Interesse am Ausbildungsbetrieb im Bewerbungsgespräch nachvollziehbar darzustellen.

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Was erwarten Unternehmen von ihren künftigen Azubis? Und wie wichtig sind die Schulnoten? Céline Brunet, Projektmanagerin Ausbildungsmarketing bei der IHK, gibt einen Einblick in den Bewerbungsprozess.

Der Schulabschluss rückt näher und damit auch die Frage: Wie finde ich einen Ausbildungsplatz? Viele Jugendliche sind unsicher, ob ihre Noten ausreichen, was in eine Bewerbung gehört und wie sie beim Vorstellungsgespräch überzeugen können. Dabei kommt es nicht allein auf das Zeugnis an. „Natürlich schauen sich Unternehmen die Schulnoten an. Genauso wichtig ist aber, dass Bewerberinnen und Bewerber Interesse an dem Beruf zeigen und sich mit dem Unternehmen beschäftigt haben“, erklärt Céline Brunet.

Interesse zeigen und Erfahrungen sammeln

Wer sich für einen Ausbildungsberuf interessiert, sollte sich zunächst darüber informieren, welche Aufgaben dazugehören und welche Fähigkeiten gefragt sind. Ein Praktikum kann dabei helfen, den Arbeitsalltag kennenzulernen und herauszufinden, ob der Beruf zu den eigenen Vorstellungen passt. Auch bei der Bewerbung selbst zählt eine gute Vorbereitung. Die Unterlagen sollten vollständig, übersichtlich und fehlerfrei sein. Vor allem aber sollten Jugendliche deutlich machen, wie sie auf den Beruf und den Ausbildungsbetrieb gekommen sind. „Unternehmen möchten erkennen, dass sich jemand bewusst für eine Ausbildung entschieden hat. Ein persönlicher Bezug ist deshalb überzeugender als allgemeine Standardsätze“, sagt Brunet.

Keine Angst vor dem ersten Gespräch

Spätestens beim Vorstellungsgespräch kommt es auf den persönlichen Eindruck an. Wer eigene Fragen vorbereitet, hat eine gute Grundlage. Auch Nervosität ist bei einem ersten Bewerbungsgespräch normal. „Niemand erwartet perfekte Antworten. Viel wichtiger ist, dass die Jugendlichen offen und ehrlich über ihre Interessen und Stärken sprechen“, empfiehlt Brunet.

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