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: Rohrleitungen regelmäßig überprüfen lassen

AnzeigeInstandhaltung Gerade, weil sie nicht sichtbar sind, sollten Rohrleitungen gewartet werden, damit es gar nicht erst zu Rückstau und Schäden kommt.
Von
Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Bei der Untersuchung mit Kamerasystemen wird der Zustand vonKanälen und Rohrleitungen erfasst. ⇥U. J. Alexander - stock.adobe.co

U. J. Alexander - stock.adobe.co

Eine funktionierende Rohr- und Kanalinfrastruktur ist entscheidend für den Schutz von Gebäuden, Anlagen und Umwelt. Rohrleitungen verrichten ihre wichtigen Aufgaben meist im Verborgenen. Umso wichtiger ist es, sie nicht „aus dem Auge zu verlieren“, wenn es um die Wartung und Instandhaltung geht. Unentdeckte Schäden, Ablagerungen oder Undichtigkeiten können zu Rückstau, Wasserschäden, Betriebsunterbrechungen und aufwendigen Folgereparaturen führen. Regelmäßige Reinigung, Prüfung und Sanierung tragen dazu bei, solche Risiken frühzeitig zu erkennen und zu begrenzen. Zudem ermöglichen moderne Sanierungsverfahren oft eine Instandsetzung ohne aufwendige Aufbrucharbeiten. Das spart Zeit, reduziert Lärm und Schmutz und kann die Nutzung von Gebäuden oder Anlagen während der Arbeiten erleichtern. Gerade bei älteren Leitungsnetzen ist eine frühzeitige Instandhaltung daher ein wichtiger Beitrag zum Werterhalt und zur Betriebssicherheit.

Die Expertinnen und Experten des örtlichen Fachbetriebs sind die richtigen Ansprechpartner für alles rund um Kanal- und Rohrleitungen. Sie bieten ein breites Leistungsspektrum und können mithilfe von moderner Technik präzise Analysen und verschiedenste Arbeiten durchführen.

Bei der Beseitigung von
Rohrverstopfungen gehen die Fachleute wortwörtlich mit Hochdruck an die Arbeit. Im Bereich der Kanal- und Rohrreinigung werden Verstopfungen unter anderem mit Wasserhochdruck bis 150 bar bei 75 Liter pro Minute beseitigt. Ergänzend kommen Spiralmaschinen zum Einsatz, mit denen sich verschiedene Ablagerungen und Blockaden entfernen lassen.

Zur präzisen Ortung von Rohrschäden werden Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren durchgeführt. Dabei erfolgt beispielsweise eine Kamerabefahrung der Leitungen, wobei die Ergebnisse aufgezeichnet werden. So können Leitungen vom Kontrollschacht aus bis ins Gebäude erfasst und der Leitungsverlauf dreidimensional dargestellt werden. Mitunter kommen auch Schwenkkopfkameras mit Laser zum Einsatz. Diese ermöglichen die exakte Ermittlung des Leitungsdurchmessers sowie die Vermessung von Rissen und anderen Schäden.

Auch Druck- und Dichtheitsprüfungen gehören zu den üblichen Verfahren der Rohrinstandhaltung, um etwaige Leckagen frühzeitig aufzuspüren. Die Prüfungen können je nach Anforderung mit Wasser oder Luft durchgeführt werden, um festzustellen, ob Sanierungsbedarf besteht.

Im Bereich der Rohrsanierung kommen unter anderem Kurzliner- und Sprayliner-Verfahren zum Einsatz. Kurzliner sind ein Sanierungsverfahren, bei dem ein kurzer Innenschlauch beziehungsweise Liner (je nach System) in einen Abschnitt der bestehenden Leitung eingebracht und dort fixiert wird. So wird der beschädigte Bereich „ausgekleidet“ und die Leitung wieder nutzbar gemacht.

Bei der Sprayliner-Sanierung wird kein Liner eingezogen, sondern eine Beschichtung aufgespritzt oder eingebürstet. Als Material wird beispielsweise ein lösemittelfreies Zwei-Komponenten-Polyurethanharz verwendet. Nach dem Auftragen reagiert das Harz und bildet eine neue, geschlossene Innenfläche. Die Methode eignet sich für die Beschichtung unterschiedlicher Rohrmaterialien, darunter PVC, PP, PE, Guss, Stahl, Beton, GFK und Faserzement. So werden Leitungen wieder fit -- ganz ohne Abbruch, Staub und Lärm. ⇥bru

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