Einbruchschutz
: Zuschüsse für neue Fenster und Türen

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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Der Fachmann ist unerlässlich bei der richtigen Montage der neuen Fenster und Türen.⇥ Foto: New Africa/adobe.stock.

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Steigende Einbruchszahlen belegen, dass noch viele alte Fenster und Türen verbaut sind, die Langfingern kaum Widerstand bieten. Meistens reicht einfaches Werkzeug aus, um sie in Sekunden zu öffnen.

Beim Einbruchschutz gilt grundsätzlich: zuerst mechanischer Schutz, danach elektronische Ergänzungssysteme. Das bedeutet, dass zunächst für eine gute mechanische Sicherung etwa von Türen und Fenstern gesorgt werden sollte, um Einbrecher fernzuhalten. Elektronische Lösungen wie Einbruchmeldeanlagen können dies allein in der Regel nicht verhindern, können jedoch als zusätzliche Sicherungsmaßnahmen dienen.

Modernisierung bietet viele Vorteile

Einbruchhemmende Beschläge und eine stabile Befestigung der Verglasung im Fensterflügel machen Gaunern das Leben schwer. Moderne Fenster und Türen bieten viele weitere Vorteile wie verbesserten Schallschutz und gute Bedienbarkeit. Während beim Neubau der zeitgemäße Einbruchschutz zum Standard gehört, kann dieser auch im Bestand nachgerüstet werden.

Für die Modernisierung der Fenster und Türen gibt es Förderprogramme von bis zu 50 Prozent der Sanierungskosten. Bei Fenstern bieten sich abschließbare Griffe, ein An- oder Aufbohrschutz und einbruchhemmende Sicherheitsbeschläge wie Pilzkopfverriegelungen und passende Sicherheitsschließstücke auch bei der Nachrüstung an. Wenn die vorhandenen Elemente bereits veraltet sind, empfiehlt sich aber der komplette Austausch mit neuen Fenstern. Für den optimalen Einbruchschutz an Türen wird die Verwendung einer Mehrfachverriegelung, idealerweise mit Stangenverriegelung oder Schwenkhaken, bereits einen hohen Sicherheitsschutz leisten. Heutige Innovationen verbinden verbesserte Mechanik mit Automatisierung und bieten Schutz und Sorgenfreiheit.

Unerlässlich ist die korrekte und fachgerechte Montage des Fensters. Wie gut das Fenster als Gesamtpaket dann letztendlich vor Einbrechern schützt, bemisst sich nach der Resistance Class (RC). Für Wohngebäude empfehlenswert ist die Klasse 2. Diese beinhaltet auch eine spezielle Sicherheitsverglasung sowie einen abschließbaren Fenstergriff mit Anbohrschutz.

Dazu kommen bei Bedarf Sensoren oder Kontakte, die in Kombination mit modernen Alarm- oder Überwachungsanlagen über gewaltsam geöffnete oder offen gelassene Fenster informieren beziehungsweise über App-gesteuerte Systeme Öffnungszustände anzeigen. ⇥pm

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