Bundesfreiwilligendienste/FSJ: Zahlen, Daten, Fakten

Frauen sind mit etwa 60 Prozent in der Mehrheit bei den „Bufdis“. ⇥Foto: africa-studio.com
HonorarfreiDer Bundesfreiwilligendienst (BFD) fördert eine freie und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft – und leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratieförderung. Er ist auch eine Bildungs- und Orientierungszeit und eröffnet Chancen für die persönliche Entwicklung. Im Sinne des lebenslangen Lernens festigen und vertiefen Freiwillige aller Altersklassen ihre persönlichen Kompetenzen und bringen sich mit ihren eigenen Erfahrungen ein. 34.378 Menschen (Stand Mai 2026) stellten sich in den Bundesfreiwilligendienst. Das weibliche Geschlecht ist hier übrigens in der Mehrzahl: Rund 60 Prozent waren Frauen.
644 Euro monatlich beträgt die Obergrenze des steuerfreien Taschengeldes. Es können freie Unterkunft, Verpflegungsgeld und Fahrtkostenzuschüsse hinzukommen. „Bufdis“ sind beitragsfrei bzw. voll kranken-, renten-, unfall-, pflege- und arbeitslosenversichert. Die Beiträge zahlt die Einsatzstelle.
15 Jahre sollte das Eintrittsalter mindestens sein – also mit dem Ende der Vollzeitschulpflicht. Nach oben ist keine Grenze festgesetzt. Die Dienstdauer beträgt zwischen sechs und 18 Monate, in der Regel ein Jahr.
24 Tage Urlaubsanspruch haben Freiwilligendienstleistende im Jahr. Die Wochenarbeitszeit beträgt bei einer Vollzeit-Tätigkeit etwa 40 Stunden. In Teilzeit sind mindestens 20,5 Stunden pro Woche zu leisten.⇥ab

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