30 Jahre Meisterbetrieb Buck
: Handwerk mit Zukunft

AnzeigeDreißig Jahre ist es her, dass Jochen Buck seinen Sanitär- und Heizungsbetrieb gegründet hat. Seither ist das Unternehmen erfolgreich gewachsen und hat viele Herausforderungen gemeistert – ein Grund, zu feiern! Von Natalie Eckelt
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Jochen Buck ist offen für neue Technologien. So gehört auch Photovoltaik zum Leistungsportfolio. Die betriebseigene PV-Anlage erwirtschaftet Geld, welches das Unternehmen in Investitionen stecken kann.⇥ Foto: Unternehmen

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Als Jochen Buck seine Firma im Juli 1996 gründete, gab es in der Hülbener Steinstraße nur ihn und einen Bürocontainer. „Ich hab als Ein-Mann-Betrieb gestartet“, erzählt der 56-Jährige. Das ist jetzt dreißig Jahre her und seither hat sich viel getan. „Wir haben 1997 angefangen, in der Steinstraße ein Wohnhaus mit Werkstatt zu bauen, und sind nach einem Jahr Bauzeit mit unserem Sanitär- und Heizungsbetrieb eingezogen“, erinnert sich Jochen Buck. 2010 hat der Hülbener in der Daimlerstraße im Gewerbegebiet ein Grundstück gekauft und eine Halle mit Büroräumlichkeiten errichtet, in die sein Betrieb 2017 umziehen konnte.

Die Nachfolge ist gesichert

Heute beschäftigt Jochen Buck vier Monteure. Einer davon ist sein Sohn Erik, der seit 2022 im elterlichen Betrieb mitarbeitet. Seit März 2026 ist Erik Buck mit der Meisterprüfung fertig und als Jungmeister angestellt. „Er wird meinen Betrieb auch einmal übernehmen.“ Das freut den Inhaber sehr. „Das ist für mich ein tolles Gefühl, aber auch für meine Mitarbeiter, weil sie dadurch wissen, dass der Betrieb auch in Zukunft weiter bestehen wird.“

Ein waschechter Familienbetrieb

Mit im Team ist auch ein Anlagenmechaniker in der Ausbildung. Ein weiterer Auszubildender kommt im September hinzu, genauso wie ein weiterer Monteur ab August. So wächst das Team um Jochen Buck weiter. Er ist froh, dass er auch seine Frau Silvia als Unterstützung im Büro an seiner Seite hat. „Meine Frau entlastet mich, wo es nur geht.“ Ein waschechter Familienbetrieb eben, in dem man zusammenhält. „Ich habe ein sehr gutes Team. Alle sind motiviert. Ich bin dankbar, dass ich mich auf meine Mitarbeiter verlassen kann.“

Umfangreiches Leistungsportfolio

Das Repertoire des Fachbetriebs beginnt bei kleinen Reparaturen im Sanitär- und Heizungsbereich und geht über Badsanierungen, das Einbauen von Wärmepumpen und Pelletkessel bis hin zur Sanierung von großen Mehrfamilienhäusern und kommunalen Einrichtungen. „Wir haben schon in der Festhalle in Bad Urach sowie im neuen Kindergarten in Hülben die Sanitär- und Heizungsinstallationen ausgeführt. Aktuell bauen wir in der Volksbank in Bad Urach eine neue Wärmepumpe ein und sanieren in Münsingen ein Gebäude mit 34 Wohneinheiten.“

Vieles hat sich gewandelt

Rückblickend hat sich in den dreißig Jahren viel verändert. „Damals haben wir fast nur Öl- und Gas-Heizungen eingebaut“, so Jochen Buck. „In den letzten fünf Jahren waren es vielleicht noch zwei Ölheizungen.“ Heute baut der Heizungsbetrieb vorwiegend Wärmepumpen und Pellet-Heizungen ein. „Das hängt immer vom jeweiligen Haus ab. Viele meiner Kunden machen zum Beispiel noch selbst Holz, da passt dann eine Stückholzheizung sehr gut.“ Der demografische Wandel mache sich auch in seinem Metier bemerkbar und so steige die Nachfrage nach barrierefreien Bädern. Da Jochen Buck in den Rehakliniken in Bad Urach über 100 Bäder saniert hat, weiß er, worauf es bei einem altersgerechten Bad ankommt. „Wichtig ist die begehbare Dusche oder zumindest eine Dusche, die so niedrig ist wie möglich.“ Dazu gehöre auch eine Glaswand, die sich wegklappen lässt, sodass man später barrierefrei und mit Hilfe gut in die Dusche kommt. „Man muss auch daran denken, die Toiletten höher zu setzen.“ Generell empfiehlt der Fachmann, bei jeder Sanierung ans Alter zu denken. „Es ist immer gut, zumindest eine Vorbereitung zu machen, indem man Strom legt, wo man ihn dann später braucht. Dann kann man immer noch nachrüsten.“

Technischer Fortschritt hilft den Mitarbeitern

Dass es im Laufe der letzten drei Jahrzehnte so viele Fortschritte gab, begeistert den Sanitär- und Heizungsfachmann. „Wer stehen bleibt, macht Rückschritte. Das war schon immer unser Denken.“ Und so geht der Betrieb mit der Zeit, was auch den Mitarbeitern zugutekommt. „Ich lege sehr viel Wert auf technische Hilfsmittel, die meine Mitarbeiter körperlich entlasten. Wir haben einen Spinnenkran, elektrische Sackkarren Gabelstapler und einen LKW mit Kran. Ich möchte meine Mitarbeiter schonen, wo es nur geht.“

Tag der offenen Tür

Jochen Buck und sein Team freuen sich schon auf den Tag der offenen Tür am Sonntag, 5. Juli, wenn alle Gäste von 11 bis 17 Uhr eingeladen sind, in der Daimlerstraße 12 vorbeizuschauen und die 14 Aussteller rund ums Thema Sanierung kennenzulernen.

Die Bewirtung mit Roter Wurst, Kaffee und Kuchen übernimmt die erste Herrenhandballmannschaft des TSV Grabenstetten. „Da spielt mein Sohn als Torwart“, sagt Jochen Buck, der auch auf seine Lebensleistung von dreißig Jahren Handwerk mehr als stolz sein kann.

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