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: Haustierimmune Bewegungsmelder?

AnzeigeSicherheitstechnik So vermeidet man, dass die Einbruchsicherung falsche Alarme auslöst.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Nur maßgeschneiderte Sicherheitstechnik kann Fehlalarme durch Haustiere verhindern. Foto: DJD/Telenot/New Africa – stock.adobe.com

Foto: DJD/Telenot/New Africa – stock.adobe.com

Simba, Nala oder Luna: Vierbeinige Mitbewohner gehören für viele Deutsche fest zur Familie. Fast 44 Prozent alle Haushalte beherbergen ein Haustier, für 2024 haben die Statistiker rund 33,9 Millionen Heimtiere gezählt. Doch wenn es um Sicherheit geht, müssen sich Tierhalterinnen und -halter darüber im Klaren sein, dass Sicherheits- und Alarmtechnik nicht zwischen Mensch und Tier unterscheiden kann. Wer Haustiere hat, muss daher das Alarmsystem in den heimischen vier Wänden besonders sorgfältig planen und individuell anpassen lassen. Zuverlässige Sicherheit mit frei laufenden Haustieren gibt es nur mit zertifizierten Systemen und individueller Planung im Vorfeld.

Sichere Bewegungsmelder können weder wiegen noch messen, noch zwischen Menschen und Tieren unterscheiden. Die Sensoren detektieren Wärmeänderung und Objektbewegung im Raum. Das wird problematisch, wenn Garfield durchs Wohnzimmer streift oder Lassie schwanzwedelnd meldet, dass Nachbars Lumpi vorbeikommt. Als Folge können Falschalarme ausgelöst werden – ärgerlich für die Bewohner und unter Umständen teuer, wenn dabei ein Sicherheitsdienst alarmiert wird. Manche Hersteller bieten sogenannte tierimmune Bewegungsmelder an. Doch die halten häufig nicht, was sie versprechen. Melder, die vermeintlich Körper unterhalb einer definierten Größe oder eines festgelegten Gewichts nicht erkennen, sind insgesamt lediglich unempfindlicher oder sparen bestimmte, etwaige sicherheitsrelevante Bereiche aus. Darunter leidet die Sicherheit – Falschalarme sind immer noch möglich, und ein versierter Einbrecher kann die Sensoren gezielt täuschen.

Nur individuell geplante und zertifizierte Systeme geben echte Sicherheit

Besten Schutz und Sicherheit von der Stange gibt es nicht. Deshalb sollte man sich ausführlich vom lokalen Fachhandel für Sicherheit und Kommunikationstechnik beraten lassen. Nur der Fachhandel bietet maßgeschneiderte Lösungen für sichere Alarmanlagen, die Tiere mitberücksichtigen. Entscheidend ist eine fachgerechte Analyse, Projektierung und Montage mit einem zertifizierten System, das von der VdS Schadenverhütung geprüft ist. Solche maßgeschneiderten Lösungen können zum Beispiel nur bestimmte Türen und Fenster überwachen, einzelne Räume für Tiere aussparen oder sich temporär abschalten.
⇥DJD

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