Willkommen in Ofterdingen: Eine Gemeinde in Bewegung

Ein schöner Platz zum Leben: Ofterdingen.⇥Foto:Gemeinde Ofterdingen
.Ofterdingen hat aktuell rund 5600 Einwohner, der Ort liegt zwischen der Schwäbischen Alb und dem Landschaftsschutzgebiet Rammert. Die Gemeinde gehört zu den Ortschaften im Steinlachtal, die stetig weiterwachsen. Als Platz zum Leben ist Ofterdingen nicht nur für Familien attraktiv, aufgrund der vielfältigen Betreuungs- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Arbeitnehmer: In Ofterdingen ist eine breite Palette an Unternehmen ansässig. Die direkte Anbindung an die B27 ist auch für Berufspendler ein großer Vorteil. Das vielfältige ehrenamtliche Engagement eröffnet Ofterdingern eine Menge sportlicher und kultureller Angebote.
Viel hat sich seit vergangenem Sommer in Ofterdingen wieder getan, berichtet Bürgermeister Simon Wagner. Im August bekam der Bauhof ein E-Auto und am Schützenhäusle wurden Infotafeln angebracht. Im Oktober luden die Feuerwehren aus Ofterdingen und Mössingen zum Oldtimertreffen. Die Hauptübung der Ofterdinger Wehr fand ebenfalls im Oktober in der Zehntscheune statt. Seit Dezember 2025 ist das Kinderhaus Weiherrain in Betrieb, das öffentliche Eröffnungsfest steigt nun am 26. Juni.
In Sachen Photovoltaik ist Ofterdingen Spitzenreiter: Mit 1,74 Kilowatt-Peak pro Einwohner hat die Gemeinde die höchste installierte Photovoltaik-Leistungsdichte im gesamten Landkreis Tübingen – auf die Einwohnerzahl umgerechnet. Auch die kommunale Wärmeplanung schreitet in Ofterdingen weiter voran. Zuletzt gab es zu dem Thema eine öffentliche Informationsveranstaltung.
Seit April steht immer freitags von 12 bis 18 Uhr am Brunnen beim Zebrastreifen in der Bachsatzstraße ein Eiswagen. „Es war ein Wunsch vieler Ofterdinger, egal ob klein oder groß“, ist auf der Website der Gemeinde zu lesen. Ein Highlight von Ofterdingen ist bekanntermaßen das Schneckenpflaster im Bachbett der Steinlach entlang der Kriegsstraße. Bürger wünschen sich darüber hinaus Zugang zur Steinlach. An zwei Stellen im Ort, in der Paulinenstraße und an der Insel, wird dies nun möglich gemacht.
Im April erhielt die Gemeinde wegen des dort existierenden leistungsfähigen digitalen Netzes die Auszeichnung „Gigabitkommune@BW“. Mit 98,5 Prozent Gigabitverfügbarkeit gehört Ofterdingen derzeit zu den besten sieben Prozent aller Gemeinden in Baden-Württemberg (Landkreis Tübingen insgesamt: 82,5 Prozent).
Die Renovierung des alten Rathauses, eines mehr als 500 Jahre alten Fachwerkgebäudes, schreitet voran, berichtet Simon Wagner. Im Frühjahr wurden jetzt endlich denkmalkonforme neue Fenster installiert. In den Innenräumen waren in den vergangenen Wochen die letzten Gewerke an der Arbeit. Der Wiedereinzug ist für den Sommer geplant. Dann wird die Verwaltung wieder unter einem Dach sein.
Im Primarbereich der Burghof-Schule startet in Kürze der Ganztagesanspruch, erläutert Simon Wagner: „Mit vorhandenen Angeboten können wir diesen abdecken.“ Sparen und „Finanzmittel sammeln für die großen Herausforderungen, die auf uns warten“: Das stehe nun an, berichtet der Ofterdinger Schultes. Dazu gehören unter anderem die bauliche Erweiterung des Sekundarbereichs der Burghof-Schule und die Sanierung oder der Neubau des Kinderhauses auf der Lehr – besser bekannt unter dem alten Namen „Kindergarten Lehr“.

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