Transporter, Nutzfahrzeuge
: Pioniere der E-Mobilität

Anzeige93 Prozent der E-Lkw-Anwender sind hochzufrieden.
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Redaktion Sonderthemen
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urn:newsml:dpa.com:20090101:240809-99-55917 ARCHIV - Ganz klar, auch Lkw müssen zuweilen überholen: Zu lange darf das aber nicht dauern. (zu dpa: «Lkw überholt auf Autobahn - wie lange darf das dauern?») Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-mag - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Magazin +++ dpa-Magazin +++⇥Klaus-Dietmar Gabbert

Klaus-Dietmar Gabbert

Nach einer Vorschrift der Europäischen Union soll der CO2 Ausstoß durch schwere Nutzfahrzeuge bis 2040 um 90 Prozent gesenkt werden – im Vergleich zu 2019. Ein Vormarsch der E-Trucks scheint damit unaufhaltsam.

Drei Jahre lang hat das Öko-Institut im Forschungsprojekt ELV-LIVE den Einsatz der ersten batterieelektrischen Lkw in Deutschland begleitet – mit Betriebsdaten direkt aus den Fahrzeugen, mit Fallstudien und mit Befragungen von Logistikunternehmen. Mit einer Zufriedenheitsquote von 93 Prozent hat sich der E-Lkw für sie als zuverlässige und wirtschaftliche Alternative zum Diesel etabliert. Der E-Lkw ist also offensichtlich keine Nischentechnologie mehr, sondern wird zunehmend im Regional- und Fernverkehr eingesetzt.

Das Netz der Ladestationen ist noch zu weitmaschig

Dass der Wandel stockt, liegt oft am weitmaschigen Netz der Ladesäulen. Seit einiger Zeit fördert das Bundesministerium für Verkehr (BMV) den Aufbau von Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge.

Die neue Förderrichtlinie richtet sich sowohl an Unternehmen, die Ladeinfrastruktur im eigenen Depot errichten, als auch an Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte.

Über den Zeitraum von vier Jahren stehen aus dem Förderprogramm für E-Lkw-Ladeinfrastruktur insgesamt eine Milliarde Euro bereit. Der Umstieg auf elektrische Nutzfahrzeuge soll damit unterstützt werden.⇥ab

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