Quenstedt Gymna Mössingen
: Neue Räume für neugierige Köpfe

AnzeigeQuenstedt-Gymnasium Mössingen Frischer Wind für den naturwissenschaftlichen Unterricht: Die Biologie- und Physikräume des Gymnasiums erstrahlen nach der Sanierung in neuem Glanz. Von Bettina Puth
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Redaktion Sonderthemen
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  • Ein neues Farbkonzept dient als Leitsystem für die Fachräume: Die Physikräume sind in Blau und die Biologieräume in Grün gehalten. ⇥Fotos: Bettina Puth

    Ein neues Farbkonzept dient als Leitsystem für die Fachräume: Die Physikräume sind in Blau und die Biologieräume in Grün gehalten. ⇥Fotos: Bettina Puth

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  • Die Vorbereitungsräume, die die Säle verbinden, wurden ebenfalls saniert und mit neuen Möbeln ausgestattet.

    Die Vorbereitungsräume, die die Säle verbinden, wurden ebenfalls saniert und mit neuen Möbeln ausgestattet.

    Bettina Puth
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Forschen, experimentieren und entdecken – dafür braucht es nicht nur neugierige Schülerinnen und Schüler, sondern auch Räume, die zeitgemäßen Unterricht ermöglichen. Am Quenstedt-Gymnasium in Mössingen sind die Biologie- und Physikräume umfassend saniert worden und bieten nun beste Voraussetzungen für spannenden naturwissenschaftlichen Unterricht.

Noch eine gute Nachricht: Nach 16 Jahren Renovierungsarbeiten ist der letzte große Sanierungsabschnitt am Gymnasium damit abgeschlossen.

Es ist geschafft

Im Jahr 2022 hat der Gemeinderat den Planungsbeschluss für die Sanierung gefasst. Das Projekt, das ursprünglich mit Kosten von 2,63 Millionen Euro veranschlagt wurde, umfasste die komplette Erneuerung der Biologie- und Physikräume einschließlich der Vorbereitungsräume sowie eine neue Möblierung. Im Zuge der Sanierung wurden zudem die Elektrik, die Beleuchtung, die EDV-Infrastruktur und weitere elektrotechnische Anlagen umfassend modernisiert. „Schulen bieten einem ständig Aufgaben, die es zu lösen gilt“, so der Mössinger Baubürgermeister Martin Gönner. „Es war ersichtlich, dass die naturwissenschaftlichen Räume dringend auf den neuesten Stand gebracht werden mussten.“

Nach dem Baubeschluss des Gemeinderats, der zwei Jahre später gefasst wurde, starteten die Arbeiten im Jahr 2025. „Von der ersten Idee an konnte das Projekt auf die Unterstützung unseres Gemeinderats zählen. Dafür sind wir sehr dankbar.“, so Gönner.

Besonders erfreulich ist, dass die Sanierungsarbeiten schneller als geplant abgeschlossen werden konnten und die Baukosten auf 2,3 Millionen Euro gesenkt wurden. Die neuen Physikräume konnten bereits im Dezember 2025 und die Biologieräume im Juni 2026 in Betrieb genommen werden.

„In den Sommerferien folgt noch die Umstellung der Gebäudeelektrik, sodass alles digital gesteuert und überwacht werden kann“, so Tanja Jung, die für das Projekt zuständige Architektin im Sachgebiet Hochbau.

Blaue und grüne Farbtupfer

Ein neues Farbkonzept dient nun als Leitsystem für die Fachräume: Die Physikräume haben blaue, die Biologieräume grüne Farbtupfer erhalten, in Form von Stühlen und Wänden.

Es gibt jetzt mehr Platz für die Schüler, da der Abstand der Tische vergrößert werden musste. „Ein neues Gesetz sieht nun zehn Zentimeter mehr vor“, erläutert Martin Gönner. „Das brachte im Physikraum mit sich, dass wir das ansteigende Gestühl verändern mussten. Eine weitere tolle Idee des Architekten war die Verwendung eines Baustahls für einen robusten Handlauf.“

Bei den Sanierungsarbeiten stand die Nachhaltigkeit im Fokus: Statt Bauteile zu ersetzen, wurden viele bewährte Elemente aufgearbeitet und weiter genutzt. Das sparte Ressourcen und leistete einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Bauweise. „Die Projektgruppe hat das wirklich toll hinbekommen“, so Gönner.

Neben der Möblierung wurde auch das Licht in den Räumen erneuert und durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Die gesamte Elektroin-stallation ist nachrüstbar im Boden oder an der Decke verlegt.

Die Vorbereitungsräume, die die Säle miteinander verbinden, wurden ebenfalls saniert und mit neuen Möbeln ausgestattet. Hier finden die Experimente statt und Nachschlagewerke stehen zur Verfügung.

Die Biologieräume sind in Grün gehalten. Wie in den anderen Fachräumen wurden auch hier sämtliche technische Installationen – von der Elektrik über die Beleuchtung bis zur EDV-Infrastruktur – sowie alle labortechnischen Einbauten und die komplette Möblierung erneuert.

„Der Boden war allerdings in die Jahre gekommen“, so die Projektarchitektin. „Wir mussten die oberste Schicht abtragen und erneuern.“

Klassische Tafeln sind in allen Fachräumen vorhanden und nicht durch digitale ersetzt worden. „Das war ein ausdrücklicher Wunsch“, betont Gönner.

Gute Zusammenarbeit

Die Arbeiten übernahmen hauptsächlich Handwerksbetriebe aus der Region. „Wir sind froh, dass wir so tolle und fachlich kompetente Handwerker in unserer Umgebung haben. Die Zusammenarbeit lief hervorragend“, sagt Martin Gönner. „Alle am Projekt Beteiligten waren ein bestens eingespieltes Team, weil sie sich bereits von den vorherigen Sanierungsmaßnahmen kannten.“

Mit dem Abschluss der Sanierung hat die Stadt Mössingen einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur gemacht. Die modernen Fachräume sind eine Investition in die Zukunft des Quenstedt-Gymnasiums – und in die vielen jungen Menschen, die dort lernen und forschen.

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