Lossprechung Junghandwerker
: Grußwort Landrat

AnzeigeKommt hoffentlich im Laufe des Montags
Von
Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung
  • Grußwort von Dr. Hendrik Bednarz, Landrat des Landkreises Tübingen anlässlich der Lossprechung.

    Grußwort von Dr. Hendrik Bednarz, Landrat des Landkreises Tübingen anlässlich der Lossprechung.

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  • Mutter der besten Junggesellin Finja Marx mit Thomas Holzer (M.) und Norert Schnitzler. Innung für Sanität & Heizung Tübingen. Beruf: AnlagenmechanikerinFoto: Gudrun de Maddalena⇥De Maddalena_Tuebingen_017632203

    Mutter der besten Junggesellin Finja Marx mit Thomas Holzer (M.) und Norert Schnitzler. Innung für Sanität & Heizung Tübingen. Beruf: AnlagenmechanikerinFoto: Gudrun de Maddalena⇥De Maddalena_Tuebingen_017632203

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  • Stuckateur-Innung Prüfungsbester der Zimmerer Niklas Kaupp mit ?Foto: Gudrun de Maddalena⇥De Maddalena_Tuebingen_017632203

    Stuckateur-Innung Prüfungsbester der Zimmerer Niklas Kaupp mit ?Foto: Gudrun de Maddalena⇥De Maddalena_Tuebingen_017632203

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  • Bester Junggeselle Niklas Kaupp mit Norbert Schnitzler (li.) und Hans Lamparter, Chef der Kreissparkasse Tübingen.

    Bester Junggeselle Niklas Kaupp mit Norbert Schnitzler (li.) und Hans Lamparter, Chef der Kreissparkasse Tübingen.

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  • Die Lehrabschlussfeier wurde von der jungen Band „Cover Crash“ musikalisch begleitet. ⇥Fotos: Gudrun de Maddalena

    Die Lehrabschlussfeier wurde von der jungen Band „Cover Crash“ musikalisch begleitet. ⇥Fotos: Gudrun de Maddalena

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  • Gerold Imhof, Geschäftsführer der KHS Tübingen.

    Gerold Imhof, Geschäftsführer der KHS Tübingen.

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  • Norbert Schnitzler, Kreishandwerksmeister KHS Tübingen.

    Norbert Schnitzler, Kreishandwerksmeister KHS Tübingen.

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Liebe Gesellinnen und Gesellen, meine sehr geehrten Damen und Herren, ein ganz besonderer Gruß gilt heute Abend Ihnen, liebe Junggesellinnen und Junggesellen: herzlich willkommen! Das ist heute ganz allein ihr Abend!

Sie stehen heute an einem ganz besonderen Meilenstein: dem Beginn Ihres beruflichen Weges. Hinter Ihnen liegt eine spannende, sicher auch fordernde Lehrzeit und eine anstrengende Prüfungsphase. Sie haben bewiesen, was in Ihnen steckt, und Sie haben eine hervorragende Entscheidung getroffen – die Entscheidung für das Handwerk. Und ich sage Ihnen mit voller Überzeugung: Das war eine goldrichtige Entscheidung! Denn das Handwerk hat nicht nur goldenen Boden, das Handwerk hat Zukunft.

Damit diese Zukunft eine starke Basis hat, tun wir als Landkreis Tübingen alles, um unser Handwerk nach Kräften zu unterstützen. Wir sind Träger von vier beruflichen Schulen, in deren Ausstattung und die Modernisierung wir massiv investieren, so zum Beispiel in den neuen Campus am Standort Tübingen-Derendingen und in die Erweiterung der Beruflichen Schule in Rottenburg. Gleichzeitig treiben wir die Digitalisierung durch die Zentralisierung der Schul-IT konsequent voran.

Nun haben wir gerade den neuen Kreishaushalt eingebracht, und es ist kein Geheimnis: Wir müssen sparen. Was also tut man, wenn das Geld knapp wird? Wir tun genau das, was jeder von Ihnen im privaten Leben auch tun würde. Man blickt auf das Budget und fragt sich: Was ist jetzt am wichtigsten? Was ist am sinnvollsten?

Die Miete zum Beispiel ist lebensnotwendig – sonst landet man unter der Brücke. Auch Urlaub ist wichtig für die Erholung. Aber wenn das Geld knapp ist, muss es eben nicht Hawaii sein, dann tut es auch der Baggersee. Man schaut also ganz genau hin: Was braucht man wirklich? Wofür lohnt es sich, Geld auszugeben? Was hat Priorität?

Der Landkreis macht das in dieser Haushaltslage ganz genauso. Wir setzen klare Prioritäten. Und unsere oberste Priorität lautet: gut ausgebildete junge Menschen. Denn Sie sind unsere Zukunft! Ohne gut ausgebildete Fachkräfte gibt es kein starkes Handwerk. Ohne ein starkes Handwerk gibt es keine starke Wirtschaft. Und ohne eine starke Wirtschaft gibt es schlichtweg keine gute Zukunft für uns alle.

Deshalb investieren wir – auch und gerade in Zeiten des Sparkurses – überlegt und zielgerichtet. Ein wichtiges Werkzeug ist hierbei das Sondervermögen des Bundes. Diese Mittel setzen wir im Landkreis Tübingen ganz bewusst mit klarem Fokus ein: sie fließen schwerpunktmäßig in die Bereiche Wohnungsbau, Bildung und Klimaschutz.

Liebe Gesellinnen und Gesellen, Sie haben Ihr persönliches Fundament gelegt. Zu diesem großartigen Erfolg gratuliere ich Ihnen im Namen des gesamten Landkreises Tübingen von ganzem Herzen!

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