Hoametfest Weitingen
: Der Publikumsmagnet im Gäu

Anzeige44. Weitinger Heimattage mit Sichelhenke Weitingen feiert an diesem Wochenende wieder sein weit bekanntes und beliebtes zünftiges „Hoametfescht“. Von Hermann Nesch
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung
  • Das „Hoametfescht“ in Weitingen ist weit über die Orts- und Kreisgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Die Heimattage mit Sichelhenke sind seit über vier Jahrzehnten ein wahrer Publikumsmagnet im Gäu.⇥Fotos: Hermann Nesch

    Das „Hoametfescht“ in Weitingen ist weit über die Orts- und Kreisgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Die Heimattage mit Sichelhenke sind seit über vier Jahrzehnten ein wahrer Publikumsmagnet im Gäu.⇥Fotos: Hermann Nesch

    Hermann Nesch
  • Weitinger Hoametfescht

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Das „Hoametfescht“, wie die Weitinger Heimattage im Volksmund genannt werden, ist aufgrund seiner besonderen Atmosphäre mitten im Flecken sehr beliebt. Nach der Corona-Pandemie wurde die Veranstaltung für drei Jahre auf den Kirchplatz und in den Bereich der „Hoametscheuer“ verlegt, weil ständig der Baubeginn beim „Adler-Projekt“ angekündigt worden war. Aufgrund einer Insolvenz ist vorerst nicht damit zu rechnen. Somit können die Heimattage bei gesperrter Ortsdurchfahrt wieder an ihren früheren Standort auf dem Dorf- und Rathausplatz zurückkehren.

Das Festprogramm wird aber in etwa dem bisherigen Rahmen gleichen. Bewirtet wird das Fest am Samstag, 5. September, ab 18 Uhr. Den Fassanstich mit Dämmerschoppen im Festzelt werden der Musikverein und der „Liederkranz“ musikalisch begleiten. Danach heißt es wieder „Schwäbisch g’schwätzt ond g’songa“ beim Heimat- und Mundartabend. Anschließend folgt die Dorf-Disco mit Barbetrieb auf dem Rathausplatz.

Zum Frühschoppen und zum Mittagessen am Sonntag, 6. September, werden die Gäste vom Musikverein „Eintracht“ Göttelfingen unterhalten. Danach zieht um 14 Uhr wieder ein bunter und farbenprächtiger Festumzug durchs Dorf. Dieser verläuft aufgrund der Rückverlegung des Festes auf den Dorfplatz in umgekehrter Richtung. Aufstellung ist ab 13.30 Uhr in der Ergenzinger Straße und in der Friedhofstraße. Danach herrscht wieder ein fröhliches und uriges Festtreiben. Wie immer wird die „Tigerband“ nach dem Umzug kurz aufspielen.

Die Kleinen können sich unter anderen wieder auf dem historischen Kinderkarussell, beim Luftballonkneten mit einem Clown und beim Kinderschminken die Zeit vertreiben. Außerdem gibt es wieder Großluftballons und einen Marktstand mit verschiedenen Angeboten. Zum fetzig-fröhlichen musikalischen Abschluss sorgen dann die „Schwarzwald-Buam“ für Stimmung. Da lange Zeit offenstand, ob das Fest an seinem alten Standort stattfinden kann, entfällt der frühere große Flohmarkt.

Auf der Speisekarte stehen für beide Tage das übliche Festangebot sowie Wurstsalat und Schmalzbrot. Aufgrund eines personellen Ausfalls müssen die Gäste auf die schon angekündigten beliebten „Blotzbeeta“, die Weitinger Form des Zwiebelkuchens, dieses Jahr leider verzichten. Für das leibliche Wohl am Sonntag enthält die Speisekarte unter anderem Maultaschen (auch vegan) mit Kartoffelsalat sowie Linsen und Spätzle mit Speck und Saitenwürstle. Zu Kaffee und reichhaltiger Kuchenauswahl sind die Gäste ins Café hinterm Rathaus eingeladen.

Einladung zum Mitmachen

Spontane Nachmeldungen zum Umzug sind noch möglich. Allerdings müssen sich die Nachzügler dann am Ende des Umzugs einreihen. Willkommen sind noch Radfahrerinnen und Radfahrer mit alten Göppeln, die sich den Nostalgieradlern Nordschwarzwald anschließen und die Gruppe auffüllen können. Festende ist um 20 Uhr.

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