Digitales Banking
: Onlinebanking – aber sicher

AnzeigeGeldinstitute bieten sichere Geschäfte im Internet an.
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Redaktion Sonderthemen
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Überweisungen per Computer sind einfach und schnell erledigt. Sicherheit ist hier oberstes Gebot.⇥ Foto: Syda Productions/adobe.stock

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Digitales Banking ist dank gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsmaßnahmen ohne Bedenken anzuwenden. Das größte Risiko stellt nicht die Banken-Infrastruktur dar, sondern der Mensch: Diebstahl von Zugangsdaten durch Phishing oder die Nutzung manipulierter Endgeräte. Wer einige Grundregeln beachtet, verbessert die Sicherheit des Onlinebankings deutlich. Die Sicherheit beruht auf mehreren Säulen und kann durch gezieltes Verhalten maximiert werden:

Sorgfältiger Umgang mit den Zugangsdaten

Die selbstverständliche Achtsamkeit wie am Bankschalter oder beim Geldautomaten gilt auch für die Eingabe von Kennwörtern und Zugangsdaten (PINs). Diese dürfen nicht von Fremden mitverfolgt werden – das gilt besonders für die Transaktionsnummern (TAN).

Verschlüsselte Kommunikation

Ob Onlinebanking über einen geschützten Kanal stattfindet, erkennen Benutzer daran, dass sich der Anfang der Browserzeile verändert. Statt „http://“ wird dann „https://“ angezeigt. Dass eine Webseite zertifiziert ist, ist daran zu erkennen, dass neben der URL ein kleines Schloss-Symbol angezeigt wird.

Die Echtheit der Bank-Webseite

Gauner erschleichen sich den Zugang zu ihren Opfern über gefälschte Internetseiten. „Fishing“ (deutsch: Datenfischerei) wird diese Betrugsform im Internet genannt. Am besten bei jedem Aufruf die Internetadresse der Bank neu über die Tastatur eingeben. Denn auch minimale Abweichungen der Internetadresse – etwa Trennungspunkte oder Trennstriche – sind Zeichen für eine Fälschung.

Generell verdächtig sind Seiten, deren Adresse mit einer Nummer und nicht mit einem Domain-Namen beginnen (wie etwa http://1357.246.579/…) sowie Seiten, in deren Adresse der Name des Geldinstituts nur „eingebaut“ ist (wie etwa http://Musterbank.Domainname.de).

Überweisungen mit täglichem Limit

Gemeinsam mit dem Kreditinstitut sollte ein Höchstbetrag festgelegt werden. So können Kontoinhaber sicherstellen, dass Betrüger nicht unbemerkt hohe Summen abbuchen.

Phishing-E-Mails: Täuschend echte Betrugsseiten

Betrüger geben sich mit gefälschten Nachrichten als vertrauenswürdige Institution aus. Diese Webseiten sind oft sehr professionell gestaltet und sprechen die Benutzer sogar persönlich an. Doch die Bank fordert ihre Kunden niemals per E-Mail dazu auf, vertrauliche Daten wie PIN, TAN oder Kontonummer bekannt zu geben.

Zurückhaltung bei der Weitergabe der Bankverbindung.

In Sozialen Netzwerken hat die persönliche Bankverbindung nichts zu suchen, ebenso wenig sollten diese Informationen nicht unsicheren Online-Shops oder schlecht bewerteten Verkäufern auf Auktionsplattformen anvertraut werden.⇥ab

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