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AnzeigeMit den Ausbildungsbotschaftern sollen Praxiserfahrungen aus der Lehre an Schüler weitergegeben werden. Die IHK verlängert das Projekt um zwei weitere Jahre.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Ihre Mission ist die Begeisterung für die Lehre zu teilen: Ausbildungsbotschafter besuchen dafür Schulen. ⇥ Foto: IHK

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Die IHK Reutlingen setzt das landesweite Projekt „Ausbildungsbotschafter“ für weitere zwei Jahre fort. „Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für die Fachkräftesicherung“, sagt IHK-Präsident Johannes Schwörer und betont: „Die Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter schlagen eine wichtige Brücke zwischen Schule und Wirtschaft.“

Mit 1.800 Einsätzen 45.500 Schüler erreicht

Eine frühzeitige berufliche Orientierung hilft jungen Menschen dabei, ihre Stärken und Perspektiven kennenzulernen. Gleichzeitig eröffnet sie Unternehmen die Chance, Nachwuchskräfte für die duale Ausbildung zu gewinnen. Im Rahmen des Projekts besuchen Auszubildende Schulklassen aller weiterführenden Schularten in den Klassenstufen 7 bis 12 und berichten dort aus ihrem Ausbildungsalltag. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern praxisnahe Berufsorientierung auf Augenhöhe zu ermöglichen und die Vielfalt der dualen Ausbildung sichtbar zu machen. „Sie erhalten authentische Einblicke von Auszubildenden, die ihrer eigenen Lebensrealität noch sehr nahe sind“, sagt Karin Nufer, Koordinatorin des Projekts Ausbildungsbotschafter bei der IHK Reutlingen. Aktuell sind für die IHK in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb 280 Ausbildungsbotschafterinnen und Ausbildungsbotschafter aus 72 Betrieben der unterschiedlichsten Branchen aktiv. Sie vertreten insgesamt 57 verschiedene Berufe aus den Bereichen Industrie und Handel, Handwerk, Gesundheit und Pflege, Soziales, öffentlicher Dienst, Landwirtschaft sowie freie Berufe. Pro Schuljahr besuchen sie rund 160 Schulklassen in der Region und informieren etwa 4.000 junge Menschen über ihre Ausbildung. Seit Projektbeginn im Jahr 2011 fanden mehr als 1.800 Schuleinsätze mit rund 45.500 Schülerinnen und Schülern statt. Die Ausbildungsbotschafter werden von der IHK im Vorfeld auf ihre Einsätze vorbereitet. „Es gehört Mut dazu, vor einer fremden Schulklasse zu sprechen. Umso wichtiger ist es, die Auszubildenden gut auf ihre Einsätze vorzubereiten und sie dabei zu unterstützen, einen positiven Eindruck zu vermitteln“, sagt Nufer. Insgesamt wurden in der Region Neckar-Alb 2.288 Auszubildende zu Ausbildungsbotschafterinnen und Ausbildungsbotschaftern geschult.

Das Projekt Ausbildungsbotschafter wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Die neue Förderperiode läuft von Juli 2026 bis Juni 2028. Das Projekt wird in der Region Neckar-Alb von der IHK Reutlingen und der Handwerkskammer Reutlingen koordiniert.⇥pm

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