Tennisgemeinschaft Rosenfeld e: 50 Jahre Tennis auf dem Bochinger

Die Tennisanlage bietet unter anderem drei gepflegte Sandplätze und zwei Padelplätze. ⇥Foto: Verein
HonorarfreiNoch bevor der Tennisboom um Boris Becker und Steffi Graf in Deutschland in Fahrt kam, gründeten 1976 tennisbegeisterte Männer die Tennisabteilung des Sportvereins Rosenfeld. Allen voran Eberhard Maurer, Eugen Beuter, Klaus Sommerer und Peter Nagel. Aus der zum Sportverein gehörenden Abteilung bildete sich schnell ein eigenständiger Verein, 1982 eingetragen als Tennisgemeinschaft Rosenfeld (TGR).
Am kommenden Freitag, 17. April, wird das 50-jährige Jubiläum mit einem Festakt in der Festhalle gebührend gefeiert.
Aus den Anfängen im Jahr 1976 auf rotem Sand entwickelte sich über die Jahrzehnte hinweg eine Geschichte, geprägt von ehrenamtlichem Einsatz, Begeisterung für den Tennissport und umfangreichen Investitionen in die Anlage auf dem Bochinger. Die Vereinsgeschichte kann mit einigen Superlativen punkten, unter anderem in Bezug auf die Sportanlage, Jugendarbeit, Padel, Innovationen oder Mitgliedsbeitrag.
Stetige Weiterentwicklung
1976 begann alles mit zwei Sandplätzen, die dank großer Eigenleistung für die Hälfte der veranschlagten 120.000 DM entstanden. Heute ist daraus eine stattliche Clubanlage gewachsen: drei gepflegte Sandplätze, die von einer starken LED-Flutlichtanlage erhellt werden, ein Kleinfeld-Rasen-Tennisplatz und seit 2021 beziehungsweise 2024 zwei Padel-Plätze. Ebenfalls ist das stilvolle Clubheim das Ergebnis einer kontinuierlichen Investitionsbereitschaft und stetiger Weiterentwicklung. „Wir haben in den vergangenen Jahren 300.000 Euro investiert und sind trotzdem schuldenfrei“, sagt Vorstand Marin Sülzle nicht ohne Stolz und mit Dank an viele Sponsoren. Sülzle selbst ist ein Urgestein des Vereins und prägte durch bisherige 33 Amtsjahre im Ausschuss den Verein maßgeblich mit. Begeistert ist der Vereinschef auch über den Aufbau des Padelsports. Diese Trendsportart hatte Vereinsmitglied Marco Gmeiner aus Spanien mitgebracht. Padel ist eine Art Mischung zwischen Squash und Tennis. Die Tennisgemeinschaft Rosenfeld gehörte zu den ersten der Region (von Stuttgart bis zum Bodensee), die einen Padelplatz bauten. Der Ausbau dieser am schnellsten wachsenden Sportart hat neuen Schwung und neue Mitglieder in den Verein gebracht und zeigt, wie innovativ der Verein ist und über den Spielfeldrand hinausblickt.
Auch in der Jugendarbeit überzeugt der Verein: Über 50 Kinder und Jugendliche sichern die Zukunft des 274 Mitglieder starken Clubs. Er ist somit nicht nur einer der größten Tennisvereine im Zollernalbkreis, sondern glänzt auch durch seine hervorragende Jugendarbeit, aus der schon viele Bezirksmeister und Turniersieger hervorgegangen sind. Auch was den Mitgliedsbeitrag betrifft, ist der Verein spitze. Mit einem Jahresbeitrag von 110 Euro und 140 Euro für Familien ist er einer der günstigsten im Zollernalbkreis. Die seit über 40 Jahren und von Vorstand Sülzle mitgegründete Vereins- und Eventschrift ist durch Sponsoring die wichtigste Einnahmequelle des Vereins. „Dank der Padelabteilung kam auch wieder deutlich mehr Leben ins Clubheim“, sagt Sülzle. Freitags wird dort immer bewirtet, sodass Geselligkeit und Teamgeist nicht zu kurz kommen. Im sportlichen Bereich ist aktuell zwar keine Herrenmannschaft gemeldet, aber die Damenmannschaft und Herren 40 sowie Herren 60 sind sehr aktiv.
Highlights sind die jüngsten Erfolge im Padel. Herren 40 spielten in der 2. Bundesliga und mit Trainer Dominik Sülzle hat der Verein sogar einen Top-20-Spieler in Deutschland. Der alljährlich durchgeführte Sparkassen-Teamcup ist ein bekanntes Event in der Tennisregion. So gut aufgestellt, kann der Verein stolz in die Zukunft blicken und wird sicher weiterhin um Spiel, Satz und Sieg wetteifern.

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