Qualifizierung Weiterbildung
: Fördermittel für die Karriere

AnzeigeWeiterbildung darf keine Frage des Geldbeutels sein. Darum gibt es dafür einige Fördertöpfe.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Berufliche Umorientierung kann teuer sein. ⇥ ⇥Foto: Thomas/adobe.stock.com

©Thomas/adobe.stock.com

Nichts ist so beständig, wie der Wandel: Das gilt auch für das Berufsleben. Veränderungen fordern meist eine Umorientierung und neues Wissen und Fähigkeiten. Damit Weiterbildung und Qualifikation für jeden möglich ist, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten.

Zuschüsse und Darlehns für den Job

  • Bildungsgutschein von der Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter übernimmt bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten sowie Fahrt- und Kinderbetreuungskosten, wenn eine Notwendigkeit zur beruflichen Eingliederung oder Abwendung von Arbeitslosigkeit vorliegt. Für einen Berufsabschluss gibt es zusätzlich ein Weiterbildungsgeld oder eine Weiterbildungsprämie.
  • Aufstiegs-BAfÖG fördert Vorbereitungskurse auf berufliche Fortbildungen, etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirt. Es besteht einem aus Zuschuss und zinsgünstigem KfW-Darlehen; bei erfolgreichem Abschluss werden Teile des Darlehens erlassen.
  • Qualifizierungschancengesetz unterstützt die Weiterbildung von beschäftigten Arbeitnehmern – insbesondere bei Strukturwandel oder fehlendem Berufsabschluss. Qualifizierungsgeld kann gezahlt werden, wenn ein Unternehmen einen tiefgreifenden Wandel durchläuft und Mitarbeiter stattdessen weitergebildet werden statt entlassen werden sollen. Die Förderhöhe der Lehrgangs- und Lohnkosten ist gestaffelt nach der Betriebsgröße des Arbeitgebers.
  • Weiterbildungsstipendium richtet sich an junge Fachkräfte unter 25 Jahren mit überdurchschnittlichem Berufsabschluss (duale Ausbildung). Fördert fachbezogene oder überfachliche Weiterbildungen mit bis zu 8.700 Euro über drei Jahre (10 Prozent Eigenanteil)

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