Grenzsteinfest Hechingen: Am „Has“ wird groß gefeiert
War es 2002 oder 2004? Jedenfalls ist beides viel zu lange her. Das dachte sich auch der Vorstand der Stettemer Narrenzunft „Hagaverschrecker“, Rainer Daiker, und klingelte kurzerhand beim Nachbarvorstand, André Göckel, der Narrhalla „Hasawedel“ Boll durch.
Und die zwei waren sich sofort einig: „Ja, eine Neuauflage des Grenzsteinfestes soll es geben!“ Zum Anlass nahmen diese sich auch das 100-jährige Jubiläum der Hagaverschrecker in diesem Jahr.
So profitieren jetzt alle davon, die am Samstag, 11. Juli, gerne zum Grenzstein am Rückhaltebecken „Reichenbach“ pilgern wollen. Denn hier bringen beide Fasnetsvereine ihre gesammelte Festerfahrung in einer Veranstaltung zusammen.
Los geht es um 17 Uhr mit einer gemütlichen Hockete in gemeinsamer Runde zu der alle herzlich eingeladen sind. Die offizielle Eröffnung durch die Vorstände findet um 18 Uhr statt. Im Anschluss – wenn man sowieso am Ort des Geschehens ist – wird die Hasawedelsage der Treibjagd am Grenzverlauf nachgespielt.
Das schöne Sommerfest rundet die bekannte Band „Wolfsbeat“ dann ab 21 Uhr ab. Diese, versprechen die beiden Narrenvorstände, spielen, bis kein Bedarf mehr ist. Das verspricht doch ein Fest, wie man es von den beiden Narrengruppen gewohnt ist. Den Wirtschaftsbetrieb mit Essen, Getränken, Weizenbrunnen und Bar bestreiten die beiden Vereine mit jeweils gemischten Arbeitsteams. „Denn mittlerweile kommen wir gut miteinander aus“, betonen die Vorstände schelmisch über Lokalrivalitäten flachsend. Gut miteinander auskommen können dann auf alle Fälle auch die Gäste an diesem freudigen Abend der „Dörferverständigung“ und des gemütlichen Beisammenseins.

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