Bundesfreiwilligendienste/FSJ
: Dienst für die Gesellschaft

AnzeigeDer Bundesfreiwilligendienst bietet Chancen, sich für soziale Projekte zu engagieren.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Ob in der Pflege, der Landschaftspflege oder Kultur: Die Möglichkeiten im Freiwilligendienst sind so vielfältig wie erfüllend.⇥Foto: NDABCREATIVITY/adobe.stock.

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Seit 15 Jahren unterstützen Menschen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) das Gemeinwohl – Männer und Frauen jeden Alters kümmern sich zum Beispiel um die Versorgung älterer Menschen, um Vogelschutz im Wattenmeer, sind im kulturellen Bereich tätig oder packen bei der Feuerwehr mit an – der Bundesfreiwilligendienst bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, sich für andere einzusetzen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Chancen für die persönliche Entwicklung

Seit der Einführung am 1. Juli 2011 haben sich rund 650.000 Menschen bundesweit im Bundesfreiwilligendienst in gemeinwohlorientierten Einrichtungen engagiert. Die meisten davon übrigens Frauen.

Der BFD ist eine Bildungs- und Orientierungszeit und eröffnet Chancen für die persönliche Entwicklung. Im Sinne des lebenslangen Lernens festigen und vertiefen Freiwillige aller Altersklassen ihre persönlichen Kompetenzen und bringen sich mit ihren eigenen Erfahrungen ein.

Der BFD bedeutet nicht nur Arbeit für Menschen oder Projekte. Er fördert eine freie und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft – und leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratieförderung.

Ob die Versorgung älterer Menschen, beim Vogelschutz im Wattenmeer, vor und hinter der Bühne im Theater oder handfestes Zupacken bei der Feuerwehr – vielfältige Einsatzmöglichkeiten sind geboten, sich für die Gesellschaft einzusetzen und sinnerfüllende Aufgaben zu übernehmen.

644 Euro monatlich beträgt die Obergrenze des steuerfreien Taschengeldes. Je nach Einsatzstelle können freie Unterkunft, Verpflegung (oder Verpflegungsgeld) und Fahrtkostenzuschüsse hinzukommen. „Bufdis“ sind beitragsfrei beziehungsweise voll kranken-, renten-, unfall-, pflege- und arbeitslosenversichert. Die Beiträge zahlt vollständig die Einsatzstelle.

16 Jahre sollte das Eintrittsalter mindestens sein – also mit dem Ende der Vollzeitschulpflicht. Nach oben ist nicht festgesetzt. Die Dienstdauer beträgt zwischen sechs und 18 Monate, in der Regel ein Jahr.

24 Tage Urlaubsanspruch haben Freiwilligendienstleistende im Jahr. Die Wochenarbeitszeit beträgt bei einer Vollzeittätigkeit etwa 40 Stunden. In Teilzeit sind mindestens 20,5 Stunden pro Woche zu leisten. Übrigens: 34.378 Menschen stellten (Stand Mai 2026) sich in den Bundesfreiwilligendienst.⇥ab

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