Bundesfreiwilligendienst &FSJ: Zahlen, Daten, Fakten...

Mehrheit im Freiwilligendienst: Rund 60 Prozent der Bufdis sind Frauen. ⇥Foto: africa-studio.com
HonorarfreiDer Bundesfreiwilligendienst ist ein freiwilliger Einsatz für Menschen jeden Alters, die sich in sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereichen engagieren möchten. Das Angebot ist ein wichtiger Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft und zur Demokratieförderung.
2011 wurde der Bundesfreiwilligendienst eingeführt – als Ersatz für den nach der Aussetzung der Wehrpflicht weggefallene Zivildienst.
644 Euro monatlich beträgt die Obergrenze für das „Taschengeld“. Je nach Einsatzstelle können freie Unterkunft, Verpflegung (oder Verpflegungsgeld) und Fahrtkostenzuschüsse hinzukommen. „Bufdis“ sind voll kranken-, renten-, unfall-, pflege- und arbeitslosenversichert. Die Beiträge zahlt vollständig die Einsatzstelle.
16 Jahre alt muss man sein, also das Ende der Vollzeitschulpflicht erreicht haben, um den Bufdi anzutreten. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Die Dienstdauer beträgt zwischen sechs und 18 Monate, in der Regel ein Jahr.
24 Werktage Urlaubsanspruch haben Freiwilligendienstleistende im Jahr. Die Wochenarbeitszeit beträgt bei einer Vollzeit-Tätigkeit in der Regel etwa 40 Stunden.
20 Wochenstunden sind möglich, besonders für Ältere oder Menschen mit besonderen Lebensumständen. In der Regel findet die Tätigkeit jedoch in Vollzeit statt.
60 Prozent etwa betrug der Anteil der Frauen, die im Mai 2026 den Bundesfreiwilligendienst leisteten. Insgesamt waren 34 376 Menschen im freiwilligen Dienst. ⇥ab

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