Bildungsmesse Uhingen 1
: Bereits gut angekommen

AnzeigeDiese Azubis haben ihren Traumjob schon gefunden – auf der Uhinger Bildungsmesse kann man mit ihnen ins Gespräch kommen.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Felix Wachtler (links) und Leon Lobenhofer sind schon im 2. Lehrjahr ihrer Ausbildung zum Forstwirt.⇥Foto: Sabine Ackermann

⇥Foto: Sabine Ackermann

Ausbildung: Forstwirt 2. Lehrjahr

Felix Wachtler aus Büchenbronn und Leon Lobenhofer aus Aufhausen sind beide 17 Jahre alt und im 2. Lehrjahr zum Forstwirt im Albvorland und bringen durch Vater, Opa und weitere Familienmitglieder die Begeisterung für ein Handwerk mit, das die Zukunft des Waldes gestalten kann. Bewusst haben sie sich für eine Berufsausbildung entschieden, die Natur und Technik verbindet, körperliche Fitness und Ausdauer verlangt und Teamfähigkeit voraussetzt. Ein Bürojob kam für beide nicht in Betracht. Man fällt Bäume, entastet und schneidet sie mit der Motorsäge auf die gewünschte Länge, rückt das Holz mit tonnenschweren Erntemaschinen, Schleppern, Seilwinden oder Rückezügen zum Fahrweg und stapelt Stämme bündig auf, was man Poltern nennt. Am nächsten Tag steht die Jungbestandspflege an, man pflanzt Buchen- oder Eichensetzlinge und lernt viel über Bodenbeschaffenheit und Waldökologie. Die Arbeitszeiten sind von 7 bis 16 Uhr, freitags bis 15 Uhr. Das 1. Lehrjahr zum Forstwirt absolviert man größtenteils theorietisch an der Itzelbergschule im Forstlichen Bildungszentrum Königsbronn. Nach der 9. Klasse der Raichberg-Realschule bewarb sich Felix Wachtler mit einem kreativen Aufsatz zum Thema Wald auf dem Bewerbungsportal ForstBW – und wurde angenommen. „Ob es sich um Fachwissen über Boden- und Holzarten, Stoffwechselvorgänge sowie Themen wie Trockenheit, Borkenkäfer und Stürme handelt, ich finde es hier überdurchschnittlich gut“, bekräftigt der Sportbegeisterte, der als Hobby Klettern, Bergsteigen sowie rasante Fahrten auf dem Downhill-Bike oder Snowboard nennt. Nicht viel anders verhält es sich bei Leon Lobenhofer. Nach Beendigung der Realschule in Geislingen war für ihn sofort klar, dass er mal „selbstständig als Forstwirt“ arbeiten möchte. Mit seinem Moped fährt er rund 23 Kilometer von Aufhausen (bei Geislingen) zum Forststützpunkt Bad Boll, am Albtrauf. „Mir gefällt im Winter bei Kälte Holz zu ernten, Hitze und Nässe finde ich am schlimmsten“, verrät der 17-jährige VFB-Fan, der in seinem Heimatort die Kreisliga A als Mittelfeldspieler unterstützt. Was beiden Azubis sauer aufstößt und absolut keinen Spaß macht, ist die Entsorgung von Müll.

ForstBW, Ausbildungsleiter Rolf Wahl,
E-Mail: rolf.wahl@forstbw.de

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