Gesundheitstag 2
: „Jung und gesund“ im Gegensatz zu „alt und krank“

AnzeigeStimmt dieser Gegensatz heutzutage noch? Was kann ich tun, um auch im Alter noch gesund zu sein? Viele Experten sind sich einig, dass dies nur über Prävention möglich ist. Der Gesundheitstag „Aktiv & Gesund“ am 7. Juni befasst sich auch mit diesem Thema.
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Redaktion Sonderthemen
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Was bedeutet Prävention eigentlich? Dieser Begriff erklärt, wie man Krankheiten vorbeugen kann, bevor sie entstehen. Das erklärt die WMF BKK Wellnesskasse, die zusammen mit den Geislinger Sternen die Erlebnismesse „Aktiv & Gesund“ organisiert. „Durch Ernährung, Bewegung und Entspannung können viele unserer sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise der Herzinfarkt verhindert oder verzögert werden“, erklärt die WMF BKK. Schon unsere Großeltern hatten stets empfohlen, täglich einen Apfel zu essen. Es geht darum, Nährstoffe in ausreichender Form aufzunehmen, um möglichst lange gesund zu bleiben. Der moderne Begriff „Longevity“ meint genau das: auch im hohen Alter gesund zu leben und fit zu sein. „Wenn wir das vom Leben erwarten, muss damit schon früh begonnen werden“, so die WMF BKK.

Prävention beginnt aber nicht erst mit anstrengenden Fitnessprogrammen oder teuren Nahrungsergänzungsmitteln, sondern schon mit kleinen Gewohnheiten im Alltag, wie der täglichen Bewegung. Wer sich regelmäßig bewegt, stärkt Herz, Muskeln und Kreislauf. Schon tägliche Spaziergänge, Gartenarbeit oder Radfahren helfen dabei, betont die Wellnesskasse. „Experten empfehlen etwa 30 Minuten Bewegung am Tag. Das klingt viel, lässt sich aber oft einfach einbauen – zum Beispiel durch den Weg zu Fuß zum Bäcker oder eine Runde mit dem Hund.“

Es ist ratsam, Lebensmittel zu essen, die einem gut tun: Frisches Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und ausreichend Wasser unterstützen den Körper. „Fertiggerichte oder zu viel Zucker dagegen belasten ihn auf Dauer und bedingen Zivilisationskrankheiten“, erklärt die WMF BKK.

Neben Bewegung und Ernährung gewinnt auch die sogenannte Work-Life-Balance an Bedeutung. Dieser englische Begriff beschreibt das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben. Wer ständig unter Stress steht und keine Erholung findet, wird schneller krank oder erschöpft. Ein immer dynamischer werdendes Arbeitsumfeld fordert zunehmend Flexibilität und mentale Stärke. Auch die Wissenschaft rückt die Bereiche Geist und Seele immer stärker in den Fokus. Schlagworte wie Work-Life-Balance, Resilienz oder Achtsamkeit prägen unsere Gesellschaft. Nutzen Sie Angebote zur Stressreduktion. „Finden Sie einen Ausgleich zum herausfordernden Alltag“, empfiehlt die WMF BKK und führt weiter aus: „Wichtig bei allem ist, auf sich selbst zu hören und herauszufinden, was einem gut tut.“

Prävention bedeutet dabei nicht Perfektion. Niemand schafft es, jeden Tag alles richtig zu machen. Entscheidend ist, Schritt für Schritt gesündere Lebensweisen zu entwickeln. Oft reichen schon kleine Veränderungen, um langfristig mehr Lebensqualität zu gewinnen. Dabei unterstützen unter anderem Krankenkassen. Sie bieten Angebote zur Prävention aus den unterschiedlichen Bereichen. Viele davon bezahlen einen Zuschuss zu Gesundheitskursen. Manche übernehmen diese Leistung sogar in vollem Umfang.

Zur Prävention gehört auch die Vorsorge beim Arzt. Regelmäßige Untersuchungen können Krankheiten früh erkennen. Dazu gehören etwa Check-ups, Impfungen oder Krebsvorsorge. Viele Beschwerden lassen sich besser behandeln, wenn sie rechtzeitig entdeckt werden. „Nehmen Sie die Angebote wahr und fragen Sie Ihren Arzt gezielt danach, wenn er sie nicht von selbst darauf anspricht“, empfiehlt die WMF BKK. „Denn am Ende wünschen sich die meisten Menschen vor allem eines: gesund älter werden und das Leben möglichst lange aktiv genießen können. Genau hier setzt Prävention an – nicht als kurzfristiger Trend, sondern als wichtiger Teil eines guten und selbstbestimmten Lebens.“

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