Gutes Sehen: Der Optiker vor Ort bleibt wichtigster Anlaufpunkt

Brillenkauf ist Vertrauenssache, darum lieber gleich zum Optiker.⇥Foto: A. Choroba
Photographer: Andreas Choroba wwDer Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) hat erneut einen Untersuchungsteil zum Sehbewusstsein der Deutschen beauftragt. Die Ergebnisse bestätigen eindrucksvoll die hohe Wertschätzung, die stationäre Augenoptik in der Bevölkerung genießt.
Demnach liegt das Vertrauen in die Augenoptiker bei einem Spitzenwert von 8,6 auf einer Skala bis 10. Auch in der Vorsorge und Früherkennung von Sehproblemen wird den Augenoptikern mit einem Wert von 7,6 eine bedeutende Rolle zugesprochen.
Die Augenprofis übernehmen eine Lotsenfunktion innerhalb der Augengesundheitsvorsorge: Während die Diagnose und Therapie von Erkrankungen des visuellen Systems dem Augenarzt vorbehalten ist, leisten Augenoptiker und Optometristen durch Vorsorge und Screening einen entscheidenden Beitrag zum frühzeitigen Erkennen von Auffälligkeiten und können bei Bedarf gezielt den Besuch eines Facharztes empfehlen.
Persönliche Beratung zählt
85 Prozent der Brillenträger geben laut Studie an, ihre nächste Brille wieder im selben Geschäft kaufen zu wollen - ein klares Zeichen für hohe Zufriedenheit und Kundenbindung im stationären Fachhandel.
Trotz allgemein rückläufiger Konsumneigung bleibt der Optiker des Vertrauens vor Ort die wichtigste Anlaufstelle für Brillen- und Sonnenbrillenträger.
Zwar ist die Zahl der Brillenträger im Vergleich zu 2019 leicht gesunken - insbesondere bei Gelegenheitsnutzern -, dies ist jedoch vor allem auf die derzeit verhaltene Konsumstimmung zurückzuführen.
Der Bedarf an Brillen und Kontaktlinsen wird in den kommenden Jahren nicht ab-, sondern voraussichtlich weiter zunehmen.
Zum einen durch veränderte Sehanforderungen im Alltag, zum anderen durch den demografischen Wandel: Der Anteil der über 60-Jährigen in der Bevölkerung wird weiter steigen; bereits heute tragen 90 Prozent dieser Altersgruppe eine Brille.⇥ab

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