Gutes Hören
: Ist mit den Ohren alles OK?

AnzeigeDas Hörvermögen nimmt mit dem 50. Lebensjahr ab. Defizite bleiben jedoch oft unerkannt.
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Redaktion Sonderthemen
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Der regelmäßige Check der Ohren ist wichtig.⇥ ⇥Foto: deagreez/adobe.stock.com

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Die Ergebnisse der Civey_umfrage zeigt, dass noch mehr Menschen über die Bedeutung des Hörsinns und seiner Erhaltung aufzuklären sind. Denn nur 15 Prozent der Befragten gaben an, ihr Gehör regelmäßig testen zu lassen. Informationen über die möglichen Folgen einer nicht erkannten und versorgten Schwerhörigkeit könnten dazu motivieren, den Hörsinn in die Routine der individuellen Gesundheitsvorsorge einzubinden. Einen wichtigen Beitrag können die Krankenkassen leisten. Die bundesweite Initiative Hörgesundheit fordert daher, ein fachärztliches Hörscreening ab 50 Jahren als Vorsorgeleistung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen.

Früh zu erkennen: Schwerhörigkeit im Alter

Für eine rechtzeitige Diagnose und Therapie sind deshalb regelmäßig Hörtests spätestens ab 50 sehr wichtig. „Noch immer scheinen viele Menschen die möglichen Folgen einer unversorgten Schwerhörigkeit zu unterschätzen“, sagt Dr. Stefan Zimmer, Vorsitzender des Vorstands des Bundesverbandes der Hörsysteme-Industrie (BVHI). „Nur so ist zu erklären, warum die Vorsorgebereitschaft nicht höher ist – trotz unkomplizierter Hörtests beim HNO-Arzt und bester professioneller Versorgung beim Hörakustiker. Diese ist, inklusive moderner Hörgeräte, für gesetzlich Krankenversicherte bereits ohne eigene Aufzahlung erhältlich.“

Eine frühzeitige Versorgung mit Hörsystemen kann das Risiko weiterer gesundheitlicher Einschränkungen mindern, die mit unversorgter Schwerhörigkeit in Verbindung stehen. Wie gesundheitsbewusst die Menschen ab 50 Jahren in Deutschland sind, belegen die Zahlen aus der Civey-Erhebung: 81,4 Prozent halten die persönliche Gesundheitsprävention für wichtig oder sehr wichtig. ⇥pm

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