Hier lebe ich - Stadtmitte: Historisches, Modernes, Kultur und Natur
Mächtig erhebt sich das Kornhaus auf dem Kornhausplatz, ein bauliches Zeugnis aus der Blütezeit der früheren Reichsstadt Ulm. 1594 von Caspar Schmid erbaut, brannte es 1944 aus und wurde wieder erbaut. Die Wandgestaltung zeigt eine für die Zeit charakteristische illusionistische Haustein-Fassadengestaltung: Auf dem Ziegelmauerwerk wird mittels Putztechniken eine Gestaltung aus Hausteinen dargestellt. Die Wandflächen zeigen Quadermauerwerk in der italienischen Sgraffitotechnik, das Dekor um die Fenster ist als raue Keilsteinrahmung gestaltet. Außen beeindruckt Baukunst, innen findet das Publikum Kulturgenuss. Das Kornhaus wurde 1961/62 innen komplett neu ausgebaut für einen Konzertsaal. Hier finden regelmäßig Konzerte und weitere Kulturveranstaltungen statt.
Die vh Ulm wird 80
Die Ulmer Volkshochschule vh wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Gründerin war Inge Aicher-Scholl, die Schwester der Geschwister Scholl, die als Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose von den Nationalsozialisten hingerichtet wurden.
Im Geiste der Demokratie wurde die Ulmer vh zu einer besonderen Volkshochschule. Menschen wurden hier schon früh zum aktiven Mitmachen aufgefordert, auf den Punkt gebracht mit „Einmischung erwünscht“. Derzeit läuft die Ausstellung „wirkung“, welche thematisiert, wie die vh seit ihrer Gründung in die Stadt Ulm hineinwirkt.
Info:
Die Ausstellung „wirkung“ in der vh Ulm, Einsteinhaus im Obergeschoss hat eine Laufzeit bis 2. Juli.

Anzeige
-
Anzeige
-
Anzeige
-
Anzeige
-
Anzeige
-
Anzeige
-
Anzeige
-
Anzeige
-

