Busreisen
: Kapitän an Bord

AnzeigeBusfahrer sind meist mehr als Chauffeure. Sie sind Begleiter und Ratgeber auf Reisen.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Busfahrer ist für viele ein Traumjob.⇥Foto: Antonio Diaz

Antonio Diaz

Sie geben Gas für den Linienverkehr, sitzen am Steuer für regelmäßige Verbindungen und bringen damit Menschen zusammen, ermöglichen, dass Kinder und Jugendliche zur Schule und Mitarbeiter zu ihrem Job kommen. Ganz klar: Ohne Busfahrer würde vieles nicht funktionieren.

Besonders in der Reisebranche ist der Fahrer oft mehr – er ist der „Kapitän“ an Bord, Begleiter und Ratgeber für viele seiner Passagiere. Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein gehören ebenso dazu, wie das Gespür für das Fahrzeug und Technik.

Erfahrung und Praxis machen den Unterschied

Für so viele Fähigkeiten gibt es freilich keinen Lehrplan und auch keine klassische Ausbildung. Voraussetzung ist natürlich der Führerschein Klasse B auf dem aufgebaut werden kann. Eine klassische, eigenständige Ausbildung mit dem alleinigen Titel „Busfahrer“ gibt es im deutschen Berufsbildungssystem nicht. Wer im Linien-, Nah- oder Fernverkehr Busse steuern möchte, absolviert stattdessen in der Regel eine dreijährige duale Ausbildung zum Berufskraftfahrer mit dem Schwerpunkt Personenbeförderung oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF).

Für Erwachsene und Berufswechsler der schnellste Weg: Viele Verkehrsunternehmen bilden ihre Fahrer oft in einer eigenen Fahrschule direkt aus. Die Kosten für den Busführerschein werden dabei fast immer übernommen.

Neben den Möglichkeiten als Quereinsteiger gibt es auch die Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb, die über das reine Busfahren hinausgeht. Dabei werden zusätzliche kaufmännische Grundlagen, Disposition, Personalplanung oder Kundenservice vermittelt.⇥ab

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