Autocheck Sommer
: Gut vorbereitet in den Urlaub

AnzeigeViele Pannen sind ärgerlich und könnten vermieden werden.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Alles an Bord und gecheckt? Mensch und Maschine müssen fit für die Urlaubsfahrt sein.⇥⇥ Foto: Christin Klose/dpa-mag

Christin Klose

Das Urlaubsziel mit dem eigenen Auto zu erreichen bedeutet flexibel und unkompliziert unterwegs zu sein. Trotz hoher Spritpreise erwarten Experten auch zur aktuellen Urlaubssaison, dass das eigene Fahrzeug das bevorzugte Verkehrsmittel sein wird. Damit der Weg zum Ferienziel entspannt verläuft, sind grundlegende Dinge auf der Checkliste zu berücksichtigen.

Abgefahrene oder beschädigte Reifen können schwerwiegende Folgen haben – von erhöhtem Spritverbrauch über schlechtere Bodenhaftung bis hin zum Platzen. Die Bereifung vor jeder längeren Fahrt sollte deshalb überprüft werden. Deshalb schon beim nächste Tankstopp den Reifendruck nachschauen und gegebenenfalls korrigieren. Zusätzlich zum Luftdruck sollte ein Blick auf die Profiltiefe der Reifen geworfen werden. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindesttiefe beträgt 1,6 Millimeter. Bei Sommerreifen sind aber mindestens 2,5 Millimeter zu empfehlen.

Bremsencheck und Kontrolle der Fahrzeugflüssigkeiten

Zu einer Überprüfung des Fahrzeugs vor dem Sommer-Roadtrip gehört auch eine Kontrolle der Bremsen. Wenn ein Schleif- oder Quietschgeräusch zu hören oder eine Vibration zu spüren ist, muss das Fahrzeug in eine Autowerkstatt gebracht werden. In einer Fachwerkstatt wird dann das gesamte Bremssystem geprüft. Dabei wird auch kontrolliert, ob es Flüssigkeitslecks gibt und wie alt die Bremsflüssigkeit ist. Älter als zwei Jahre sollte sie nicht sein. Auch die Klimaanlage sollte in regelmäßigen Abständen auf ihre Dichtheit kontrolliert werden. Fachwerkstätten bieten gerade zu Beginn der Ferienzeit entsprechende Checks an. zur Kontrolle gehören auch die Füllstände der Scheibenwischanlage, das Motoröl und die Kühlflüssigkeit.

Pannenset für den Fall der Fälle einpacken

Zu einer Fahrzeuginspektion gehört auch, das Pannenset zu kontrollieren und gegebenenfalls die Vorräte aufzufüllen. Die Inhalte von Erste-Hilfe-Kästen wie Pflaster, Binden oder Kompressen sind in der Regel fünf Jahre haltbar und müssen dann erneuert werden. Gepackt werden sollte das Fahrzeug dann so, dass Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste im Notfall schnell zur Hand sind. Zur Vorbereitung auf ein Worst-Case-Szenario können auch eine Taschenlampe plus Batterien, Trinkwasser und nicht verderbliche Snacks, eine Decke sowie eine Grundausstattung Werkzeug plus gängiger Ersatzteile oder Nachfüll-Bordflüssigkeiten mitgeführt werden. Ins Handschuhfach gehören die eigenen Versicherungspapiere und die Notfallrufnummern der Reiseländer.⇥pm

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