30 Jahre Hofmann Haus: „Bauen ist unsere Leidenschaft“

Die Geschäftsführung der Hofmann Haus Gruppe (von links): Thomas Müller, Tobias Hofmann, Laurenz Hofmann, Friedrich Hofmann, Dietmar Hofmann und Jonas Hofmann. ⇥Foto: privat
Hofmann HausZwei eigenständig agierende Büros im jeweiligen Privathaus in Schwäbisch Hall und Ilshofen – das war der Ausgangspunkt der Firma Hofmann Haus im Jahr 1996, als die Zwillingsbrüder Dietmar und Friedrich Hofmann das Unternehmen gründeten. Nun feiern sie das 30-jährige Bestehen und blicken auf die stetig gute Entwicklung zurück, die mit der Begeisterung für Immobilien ihren Anfang nahm.
„Bauen war schon immer unsere Leidenschaft“, betont Dietmar Hofmann, Geschäftsführer des Schwäbisch Haller Büros. Nach seiner Bankausbildung hat er einige Zeit in der Immobilienabteilung der Sparkasse gearbeitet. „Aber mein Traum war schon immer, selbst Immobilien zu bauen – also etwas Schönes gestalten, was langlebig ist und vielleicht auch die nächste Generation prägt.“
Friedrich Hofmann, Geschäftsführer des Ilshofener Standorts, teilte diese Vision. Wenngleich er auch zu diesem Zeitpunkt noch bei Bausch & Ströbel für die Entwicklung von Maschinen zuständig war. Wohnbau sei aber auch da schon sein Hobby gewesen – die Entscheidung zur Selbstständigkeit und damit von Maschinen zu Wohnprojekten zu wechseln, habe er nie bereut.
„Unser gemeinsames Ziel war es, schöne Wohnräume für unsere Kunden zu bauen, in denen sie Lebensqualität haben, sich wohlfühlen, relaxen und zur Ruhe kommen können. Das hat uns damals schon angetrieben und tut es auch heute noch“, sagt Friedrich Hofmann. Und so gingen die beiden Brüder vor 30 Jahren ihre ersten Projekte an.
Aus Doppelhaushälften und Einfamilienhäusern ist inzwischen immer mehr der Quartiersbau und Geschosswohnungsbau zum Steckenpferd von Hofmann Haus geworden. So entstehen Mehrfamilienhäuser mit acht Wohnungen, wie zum Beispiel beim Projekt „Riverside“ in Crailsheim. Oder aber ganze Gebäudekomplexe, die mehrere Bauten beinhalten und insgesamt auch mal 80 Wohneinheiten wie im Bahnhofsareal oder gar 150 Wohnungen über vier Bauabschnitte hinweg wie im Sonnenrain umfassen.
Doch nicht nur die Gebäude sind deutlich umfangreicher geworden, auch das Geschäftsgebiet des Unternehmens ist laufend gewachsen: Von Frankfurt am Main bis Ulm ist Hofmann Haus aktiv. „Aktuell haben wir über die ganze Fläche verteilt 400 Wohnungen im Bau“, unterstreicht Friedrich Hofmann.
33 Mitarbeiter, drei Büros
Ein Pensum, für das es jede Menge Know-how benötigt: Insgesamt 33 Mitarbeiter gehören der Hofmann Haus Gruppe inzwischen an. „Irgendwann war es natürlich nicht mehr möglich, die Büros in unseren Privathäusern unterzubringen“, sagt Dietmar Hofmann schmunzelnd. 2013 realisierte Friedrich Hofmann deshalb ein neues Büro im Braunschlag 16 in Ilshofen. Das hat allerdings seit August ausgedient und wird nun zu Wohnraum umgebaut: „Wir sind nun in der Justus-von-Liebig-Straße 2, direkt neben der Arena Hohenlohe, ansässig“, erklärt Friedrich Hofmann. Auf 400 Quadratmetern sind neben den Büros der Mitarbeitenden auch ein 200 Quadratmeter großer Eventraum sowie ein moderner Bemusterungsraum untergebracht.
Bereits seit 2014 ist der Schwäbisch Haller Sitz von Dietmar Hofmann im eigens dafür gebauten Gebäude in der Crailsheimer Straße 85 zu finden. 2017 kam außerdem ein Büro in Walddorfhäslach bei Reutlingen hinzu. „Wir wollen für unsere Kunden immer nah vor Ort sein. Deshalb war es die logische Konsequenz, auch dort einen Standort zu eröffnen“, berichtet Dietmar Hofmann.
Den Blick in die Zukunft scheuen die Brüder nicht. Klar, habe es über die Jahrzehnte hinweg Unwägbarkeiten gegeben. Aber gemeinsam und auch mit der Unterstützung ihrer Ehefrauen haben sie die gemeistert. „Und inzwischen ist sogar die nächste Generation in die Geschäftsleitung eingestiegen“, zeigt sich Dietmar Hofmann stolz. Diesen Schritt haben sie ihren Söhnen jederzeit offen gelassen. Umso mehr freut es sie aber, dass es so gekommen sei: „In einem Familienunternehmen kriegt man natürlich vieles mit, aber es muss auch einfach eine Begeisterung da sein.“
Die nächste Generation
Friedrich Hofmanns Sohn Tobias ist seit 2020 als Geschäftsführer an Bord. Der 37-jährige Architekt zeichnet in Ilshofen für die technische Entwicklung verantwortlich. In Schwäbisch Hall ist zunächst Dietmar Hofmanns Sohn Jonas vor vier Jahren eingestiegen. Der 31-Jährige hat BWL studiert und seinen Master in Stadtplanung absolviert. Heute ist er für den technischen Teil im Betrieb sowie für die Bauleitung und den Einkauf zuständig. Sein jüngerer Bruder Laurenz folgte zwei Jahre später, nachdem er VWL und BWL studierte und einige Zeit als Unternehmensberater Erfahrungen sammelte. Nun kümmert er sich um den Vertrieb und die Projektentwicklung.
Zum 30-jährigen Bestehen ziehen Friedrich und Dietmar Hofmann ein positives Fazit: „Ich würde es heute jederzeit wieder genau so machen“, sagt Dietmar Hofmann. Und Friedrich Hofmann stimmt zu: „Wir kommen aus kleinen Verhältnissen, die Firma ist stetig gewachsen, wir konnten uns dann auch mal Urlaube leisten und alles, was man so zum Leben braucht – wir sind unendlich dankbar, wie alles gelaufen ist.“
Tag der offenen Tür am 13. September
Um das Firmenjubiläum mit den Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit zu feiern, hat Hofmann Haus gleich zwei Termine festgelegt. Am Freitag, 11. September, wird mit geladenen Gästen angestoßen. Am Sonntag, 13. September, folgt von 11 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür im Wohnpark „Vista Sol No. 3“ im Sonnenrain (Konrad-Adenauer-Allee 8) in Schwäbisch Hall. Im Penthouse und auf der Dachterrasse können Interessierte mit den Experten von Hofmann Haus bei Grillwurst und Getränken unverbindlich ins Gespräch kommen und einen ersten Eindruck von den aktuellen Projekten gewinnen.

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