
Stalingrad-Gedenken: Niederlage der 6. Armee in der Kesselschlacht – Interview mit dem Historiker Habbo Knoch
Bei beiden Kriegsparteien hinterließ Stalingrad tiefe Spuren in der Gesellschaft – und auch in der Propaganda. Die Folgen wirken bis in die Gegenwart nach. Das zeigt nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine, erklärt der Historiker Habbo Knoch.

Überlebende deutsche Soldaten verlassen nach der Kapitulation Stalingrad (undatiertes Archivfoto). Die Ende August 1942 bis Stalingrad vorgestoßene deutsche 6. Armee mit rund 280 000 Mann unter Generaloberst Friedrich Paulus wurde Ende November 1942 von der sowjetischen Armee eingekesselt. Trotz des Verbots Adolf Hitlers, zu kapitulieren oder auszubrechen, kapitulierte Paulus – nicht zuletzt wegen der desolaten Versorgungslage – am 31. Januar 1943 für den größten Teil seiner Truppen, die restliche Armee folgte der Kapitulation am 2. Februar 1943.
UPI/dpa
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