
Obdachlosigkeit: Auf dem Weg nach ganz unten: Zweieinhalb Jahre mit einem Wohnungslosen in Berlin
Zuerst lehrt ihm die DDR das Fürchten. Der politische Häftling Ingo Bauer entkommt ihr 1984 mit 22 in den Westen – in ein Leben mit Einbrüchen, Alkohol und Straße. Dann bietet man ihm ein Grundeinkommen. Von einem, der auszieht, die Freiheit zu lernen. Und darin umkommt.

Leben nach eigenen Gesetzen: Ingo in der Obdachlosensiedlung an der Rummelsburger Bucht kurz vor deren Räumung Anfang 2021
Sascha Montag/Zeitenspiegel