DKB
: Verbraucherzentrale warnt vor neuen Betrugsmaschen

Immer wieder versuchen Betrüger mit teils perfiden Methoden an sensible Daten zu kommen. Aktuell sind unter anderem auch DKB-KundInnen betroffen.
Von
David Hahn
Berlin
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ARCHIV - 04.11.2022, Berlin: Filiale der DKB-Bank in Berlin. (zu dpa: «DKB bekommt neuen Chef») Foto: Britta Pedersen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Filiale der DKB-Bank in Berlin.

Britta Pedersen
  • Verbraucherzentrale warnt vor zwei Betrugsmaschen, die auf DKB-KundInnen abzielen.
  • Phishing-Mails behaupten, Kontosperrungen und App-Anmeldungen seien fehlerhaft.
  • Merkmale: Zeitdruck, unpersönliche Anrede, unseriöse Absenderadressen, Links in E-Mails.
  • Kunden sollen E-Mails ignorieren, in den Spam-Ordner verschieben und offizielle Kanäle nutzen.
  • DKB-Konten sollten über DKB-App oder Website überprüft werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Verbraucherzentrale warnt DKB-KundInnen aktuell vor zwei perfiden Betrugsmaschen, die darauf abzielen, sensible Daten zu stehlen und Konten zu kompromittieren. Woran erkennt man die Phishing-Mails und wie schützt man sich effektiv?

DKB: Konto gesperrt – Profil muss angeblich aktualisiert werden

In einer aktuellen Phishing-Welle behaupten Betrüger, dass es aufgrund eines angeblichen Aktualisierungsfehlers zur vorübergehenden Sperrung Ihres Kontos gekommen sei. Die Betreffzeile der gefälschten E-Mail lautet: „Wichtige Mitteilung: Aktualisieren Sie Ihr DKB-Profil jetzt“.

Woran erkennt man den Betrug?

Die Nachricht enthält auffällige Drohungen in roter Schrift, die bei Nichtbefolgung der Anweisungen angeblich eintreten:

  • „Wenn Sie diesen Hinweis ignorieren, wird Ihr Konto gesperrt.“
  • „Wenn Sie diese Nachricht ignorieren, macht DKB Sie für Schäden im Zusammenhang mit Ihren Konten haftbar.“
  • „Die Nichtbeachtung dieses Hinweises führt zu einem vorübergehenden Verbot aller vorautorisierten Abbuchungen.“

Weitere mögliche Anzeichen für Phishing:

  • Unpersönliche Anrede: Kein direkter Kundenname wird verwendet.
  • Unseriöse Absenderadresse: Oft schwer nachvollziehbare oder kryptische Domainnamen.
  • Verlinkung innerhalb der Mail: Aufforderung zur Aktualisierung über einen Button.

Was sollten DKB-Kunden tun?

  • Aufforderung ignorieren
  • E-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben
  • Falls ein DKB-Konto existiert, über die offizielle DKB-App oder die Website prüfen, ob eine solche Aufforderung tatsächlich existierten sollte.

2. Betrugsmasche: Erneuerung der DKB-App-Anmeldung

Eine weitere Phishing-Mail informiert KundInnen angeblich über den Ablauf ihrer DKB-App-Anmeldung. Der Betreff lautet: „Erneuerung der DKB-App-Anmeldung erforderlich“. Laut der Nachricht führe dies zu einer vorübergehenden Deaktivierung des Online-Bankings. Auch hierbei sollte nicht auf die Email-geantwortet und die Nachricht in den Spam-Ordner verschoben werden. In der DKB-App oder den offiziellen Seiten der DKB kann überprüft werden, ob es tatsächlich eine solche Aufforderung gibt.

Woran erkennt man den Betrug?

  • Zeitdruck: Der Ablauf soll exakt am Tag des E-Mail-Empfangs stattfinden.
  • Unpersönliche Anrede: „Guten Tag“ statt einer persönlichen Ansprache.
  • Unseriöse Absenderadresse: Die Absenderinformationen sind verdächtig.
  • Verlinkung innerhalb der E-Mail: Aufforderung zur Legitimation über einen Link.