SWP+SWP+Weizen und Hunger
: Deswegen helfen die Schiffe aus der Ukraine dem Welternährungsprogramm nicht

Vor dem Krieg war die Ukraine mit Abstand der größte Weizen-Lieferant für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Dessen Direktor erklärt, weshalb die Länder, wo die Situation am schlimmsten ist, am meisten darunter leiden.
Von
Dominik Guggemos
Berlin
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Das Frachtschiff „Razoni“ mit 26 000 Tonnen ukrainischem Mais an Bord hat als Erstes seit Kriegsbeginn den Hafen in der Region Odessa verlassen. Mittlerweile ist es im Libanon angekommen. Doch dort will man aber keinen Mais – man braucht dringend Weizen. Normalerweise bekommt der Libanon viel Getreide vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Doch dessen größer Lieferant war die Ukraine.

Uncredited/Ukrainian Infrastucture Ministry Press Office/AP/dpa