„Weil wir so supergeil drauf sind“: Gags von gestern? Stefan Raabs neuer Song zum „Kanu des Manitu“ spaltet das Netz

Entertainer Stefan Raab liefert den neuen Song zum Kanu des Manitu.
picture alliance/dpaKurz vor dem Kinostart der Western-Komödie „Das Kanu des Manitu“ haben Entertainer Stefan Raab und Regisseur Michael „Bully“ Herbig erneut gemeinsame Sache gemacht – und sorgen damit für Gesprächsstoff. Heute veröffentlichten die beiden offiziell ihren Song „Weil wir so supergeil drauf sind“. Doch während einige Fans feiern, ist nicht jeder überzeugt.
Vegane Reime, Korksandalen und E-Bikes
Das zweieinhalb Minuten lange Lied ist eine augenzwinkernde Hommage an moderne Lifestyle-Klischees. Raab und Herbig besingen überspitzt veganes Essen, „coole Korksandalen“, Hafermilch und Getreideriegel beim E-Bike-Fahren.
In der Hook heißt es: „Weil wir so supergeil drauf sind und nur gelegentlich streiten, weil wir um 7 Uhr schon auf sind, und nur gelegentlich breit sind.“
Das dazugehörige Instagram-Video zeigt die beiden zwischen kleinen Filmausschnitten – mal tanzend, mal gemütlich im Schaukelstuhl wippend.
Geteilte Meinungen im Netz
Während eingefleischte Raab-Fans den Ohrwurm-Faktor loben, kritisieren andere den Song als zu albern oder flach. In sozialen Medien schreiben einige, der Humor sei „nett, aber längst nicht auf früherem Raab-Niveau“. Andere sehen darin eine charmante Marketing-Aktion, die perfekt zum Filmstart passe.
Gerade auf Plattformen wie Instagram und TikTok entbrennen Diskussionen:
- Pro: „Locker, lustig, typisch Raab und Bully.“
- Contra: „Gags von gestern in einem Song von heute.“
Film-Premiere steht vor der Tür
Der Song dient als Promotion für die Fortsetzung des Kultfilms „Der Schuh des Manitu“, die nach fast 25 Jahren ins Kino kommt. „Das Kanu des Manitu“ feiert am Mittwoch Premiere, Kinostart ist Donnerstag, 14. August. Neben Herbig spielen erneut Christian Tramitz und Rick Kavanian in den Hauptrollen.
Ob der Song ein Gassenhauer wird oder schnell in Vergessenheit gerät, dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen – spätestens, wenn Kino- und Musikfans ihr endgültiges Urteil fällen.

