Warnschüsse im Ärmelkanal
: Russisches Kriegsschiff feuert auf britische Yacht

Mehrere Warnschüsse wurden von einem russischen Kriegsschiff auf eine Yacht im Ärmelkanal abgegeben. Die Yacht habe sich dem Schiff „gefährlich genähert“, heißt es von russischer Seite.
Von
AFP STATISTISCH ,
dpa
Moskau
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Russische Fregatte gibt Warnschuss im Ärmelkanal ab

Russische Fregatte gibt Warnschuss im Ärmelkanal ab.

Mod Crown Copyright/Ministry of Defence/PA Wire/dpa
  • Russische Fregatte „Admiral Grigorowitsch“ gab im Ärmelkanal Warnschüsse ab.
  • Laut Moskau näherte sich die britische Yacht „Bright Future“ dem Kriegsschiff gefährlich.
  • Zunächst folgten Signalraketen und akustische Signale – die Annäherung hielt an.
  • Danach schoss die Besatzung mit kleinkalibrigen Waffen in Richtung der Yacht.
  • Die Yacht änderte den Kurs. London prüft Berichte, Ort: 20 Seemeilen südlich Isle of Wight.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Russland hat Warnschüsse eines seiner Kriegsschiffe gegen eine Yacht im Ärmelkanal bestätigt. Das russische Verteidigungsministerium erklärte am Dienstag, eine unter britischer Flagge fahrende Segelyacht habe sich der Fregatte „Admiral Grigorowitsch“ gefährlich genähert. Die russische Besatzung habe zunächst Signalraketen abgefeuert und akustische Signale abgegeben, „um die Aufmerksamkeit der Yacht-Besatzung zu erlangen“.

Britisches Verteidigungsministerium untersucht der Vorfall

„Trotz dieser Maßnahmen, hat das Schiff seine gefährliche Annäherung fortgesetzt“, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau weiter. Der Kommandeur der russischen Fregatte habe deswegen entschieden, mit Waffen kleinen Kalibers „in Richtung des Schiffs zu schießen“. Daraufhin habe die Yacht mit dem Namen „Bright Future“ ihren Kurs geändert und sich vom russischen Kriegsschiff entfernt.

Zuvor war aus britischen Verteidigungskreisen verlautet, die Besatzung der Yacht habe die Warnschüsse gemeldet. Der Vorfall soll sich rund 20 Seemeilen südlich der Isle of Wight ereignet haben. Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums erklärte: „Wir untersuchen Berichte über einen Vorfall im Ärmelkanal.“ Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund massiver Spannungen zwischen Russland und westlichen Staaten wegen des Ukraine-Kriegs.

Erst vor einigen Tagen stoppte die britische Marine einen Öltanker im Ärmelkanal, der der russischen Schattenflotte zugerechnet wird. Experten zufolge soll die Präsenz russischer Kriegsschiffe von einem derartigen Vorgehen abschrecken.

Mit Schiffen der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die Sanktionen von westlichen Unterstützern der Ukraine zu umgehen. Nach britischen Angaben handelt es sich um mehr als 700 Schiffe, die unter der Flagge verschiedener Staaten fahren und russische Ölexporte transportieren.