SWP+SWP+Verhandlungen mit der Hamas
: Warum manche Geiselfamilien in Israel gegen einen Waffenstillstand sind

HintergrundSeitdem kürzlich sechs Geiseln im Gazastreifen tot aufgefunden wurden, schwillt der Protest in Israel für einen Waffenstillstand an, um die Freilassung der entführten Israelis zu erreichen. Doch unter den Angehörigen der Geiseln sind nicht alle für eine Einstellung der Kämpfe. Warum?
Von
Mareike Enghusen Gorodisky
Tel Aviv
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A demonstrator lights a pink flare as others deploy a banner and raise pictures of hostages during an anti-government protest calling for action to secure the release of Israeli hostages held captive since the October 7 attacks by Palestinian militants in the Gaza Strip, in front of the Israeli Defence Ministry in Tel Aviv on September 4, 2024, amid the ongoing war between Israel and the militant Hamas group. Israeli far-right minister Itamar Ben Gvir stepped up pressure on Prime Minister Benjamin Netanyahu on September 4 to end negotiations for a Gaza ceasefire aimed at securing the release of hostages. (Photo by Jack GUEZ / AFP)

Allabendlich fordern Tausende Israelis die Freilassung der verbliebenen Geiseln, die die Hamas am 7. Oktober in ihre Gewalt gebracht hat. Gleichzeitig verlangen einige Regierungspartner von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, die Verhandlungen über einen Waffenstillstand im Gazastreifen zu beenden.

JACK GUEZ/AFP