Umstrittener Besuch: Syrischer Übergangspräsident al-Scharaa in Berlin empfangen

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa zu Besuch in Berlin.
Kay Nietfeld/dpa- Syrischer Übergangspräsident al-Scharaa beginnt seinen ersten Berlin-Besuch.
- Auftakt bei Bundespräsident Steinmeier im Schloss Bellevue – Besuch war im Januar verschoben.
- Gespräche mit Kanzler Merz geplant, zudem ein Runder Tisch mit Unternehmern.
- Proteste begleiten die Reise: angemeldet sind mehrere Demos mit rund 5.000 Teilnehmenden.
- Themen der Gespräche: Rückführung von Flüchtlingen und Wiederaufbau des kriegszerstörten Landes.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat seinen ersten Besuch in Berlin begonnen. Er wurde zum Auftakt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue empfangen. Der Besuch, der eigentlich schon im Januar stattfinden sollte, wird von Protesten begleitet. Es sind mehrere Demonstrationen mit insgesamt rund 5.000 Teilnehmern angemeldet.
Gespräch mit Bundeskanzler Merz geplant
Auf dem Programm von al-Scharaa steht auch ein Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Außerdem will er an einem Runden Tisch mit Unternehmern teilnehmen. Die politischen Gespräche dürften sich vor allem um die Rückführung syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat und um den Wiederaufbau des im jahrelangen Bürgerkrieg schwer zerstörten Landes drehen.
Die von al-Scharaa angeführte Islamistenmiliz HTS hatte Ende 2024 nach fast 14 Jahren Bürgerkrieg den langjährigen Machthaber Baschar al-Assad gestürzt. Anschließend wurde al-Scharaa zum Übergangspräsidenten ernannt und steuert das Land seitdem hin zu einer Öffnung und Annäherung an den Westen.