Ukraine-Gipfel: Videoschalte mit Trump – Das fordert Selenskyj in Berlin

Friedrich Merz empfängt Wolodymyr Selenskyj in Berlin.
Michael Kappeler/dpa POOL/dpa- Ukrainischer Präsident Selenskyj besucht Berlin für Videoschalten zum Alaska-Gipfel.
- Teilnahme gemeinsam mit Kanzler Merz und US-Präsident Trump geplant.
- Themen: Zukunft der Ukraine und internationale Zusammenarbeit.
- Ankunft Selenskyjs in Berlin für Mittagszeit erwartet.
- Informationen durch Regierungskreise, Berichte von „Bild“ und ARD bestätigt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist für seine Teilnahme an den geplanten Ukraine-Videokonferenzen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Präsident Donald Trump in Berlin eingetroffen.
Gemeinsame Linie mit US-Präsident Donald Trump?
Initiiert wurden die Schalten mit europäischen Staats- und Regierungschefs von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Ziel ist es, eine gemeinsame Linie mit US-Präsident Donald Trump zu finden, bevor dieser am Freitag im US-Bundesstaat Alaska Kremlchef Wladimir Putin trifft.
Vorbesprechung zur Ukraine ab 14 Uhr
Bundeskanzler Merz will heute um 14:00 Uhr eine virtuelle Vorbesprechung zur Ukraine im Lagezentrum des Kanzleramts einberufen. Dabei sollen die Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Finnland sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident António Costa, NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Präsident Selenskyj miteinander geschaltet werden. Ziel ist es, eine gemeinsame Linie zu entwickeln, bevor ab 15:00 Uhr das Gespräch mit US-Präsident Trump beginnt.

US-Präsident Trump bespricht sich am Mittwoch in einer Videokonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz.
Alex Brandon/AP/dpaSchalte mit Trump und Vance
Ziel ist eine Videoschalte um 15:00 Uhr mit US-Präsident Trump, bei der auch sein Vizepräsident J.D. Vance zugeschaltet sein soll. Anschließend plant Bundeskanzler Merz eine Nachbesprechung der Ergebnisse mit der sogenannten „Koalition der Willigen“ – unter der Führung Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens. Direkt im Anschluss will er die Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz über die wichtigsten Beschlüsse informieren.
Die Europäer und Selenskyj befürchten, dass sich Trump und Putin in Alaska auf Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland verständigen könnten, die Kiew strikt ablehnt.
Trump versichert: „Ich werde keinen Deal machen“
Die Europäer und Selenskyj befürchten, dass sich Trump und Putin in Alaska auf Gebietsabtretungen beziehungsweise einen „Gebietstausch“ der Ukraine mit Russland verständigen könnten, was Kiew strikt ablehnt. Sie dürften von Trump eine Zusage erreichen wollen, dass er mit Putin keinen Deal über die Köpfe der Ukrainer und der Europäer hinweg macht.
Trump stellt das am Freitag in nördlichsten US-Bundesstaat Alaska geplante Treffen mit Putin als Versuch dar, einem Ende oder zumindest einer Unterbrechung des seit rund dreieinhalb Jahre andauernden russischen Angriffskriegs näherzukommen. Nach US-Medienberichten unter Berufung auf Regierungskreise soll das Treffen auf dem Militärstützpunkt Elmendorf-Richardson in der Stadt Anchorage stattfinden.
Sperrungen im Regierungsviertel wegen Selenskyj-Besuch
Der kurzfristige Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin sorgt für Sperrungen im Regierungsviertel. „Es wird zu kurzfristigen Sperrungen für Fahrzeuge aller Art und Fußgänger im gesamten Parlaments- und Regierungsviertel kommen“, teilte die Polizei auf der Onlineplattform X mit. Die Polizei empfahl, den Bereich weitläufig zu umfahren. Erfahrungsgemäß kann es auch im S-Bahn- und U-Bahnverkehr kurzfristig zu Ausfällen und Verzögerungen kommen.
