Ukraine-Krieg
: Verteidigungsminister der Nato beraten über Unterstützung der Ukraine

Soll die Nato-Unterstützung für die Ukraine ausgebaut werden? Darüber beraten am Donnerstag die 32 Nato-Staaten in Brüssel.
Von
dpa
Brüssel
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Nato–Luftwaffen–Manöver „Tiger Meet“: 11.06.2024, Schleswig-Holstein, Jagel: Ein Mehrzweckkampfflugzeug des Typs Dassault Rafale startet während des Nato-Luftwaffen-Manövers «Tiger Meet» auf dem Gelände des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 «Immelmann». Im Vordergrund weht die Nato-Flagge. An der Nato-Übung «Tiger Meet» nehmen elf Nato-Nationen sowie die Schweiz und Österreich teil. Es werden im Juni rund 60 Jets und Hubschrauber erwartet. Rund 1100 zusätzliche Soldaten sind vor Ort. Im Rahmen dieser Großübung feiert das Taktische Luftwaffengeschwader 51 «Immelmann» sein 30-jähriges Bestehen. Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Nato–Luftwaffen–Manöver „Tiger Meet“: 11.06.2024, Schleswig-Holstein, Jagel: Ein Mehrzweckkampfflugzeug des Typs Dassault Rafale startet während des Nato-Luftwaffen-Manövers «Tiger Meet» auf dem Gelände des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 «Immelmann». Im Vordergrund weht die Nato-Flagge. An der Nato-Übung «Tiger Meet» nehmen elf Nato-Nationen sowie die Schweiz und Österreich teil. Es werden im Juni rund 60 Jets und Hubschrauber erwartet. Rund 1100 zusätzliche Soldaten sind vor Ort. Im Rahmen dieser Großübung feiert das Taktische Luftwaffengeschwader 51 «Immelmann» sein 30-jähriges Bestehen. Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Marcus Brandt/dpa

Die Verteidigungsminister der 32 Nato–Staaten beraten an diesem Donnerstag in Brüssel über den geplanten Ausbau der Nato–Unterstützung für die Ukraine. Bei dem neuen Projekt geht es vor allem um die internationale Koordinierung von Waffenlieferungen und Ausbildungsaktivitäten für die Streitkräfte des von Russland angegriffenen Landes. Es soll im Idealfall beim nächsten Bündnisgipfel im Juli in Washington gestartet werden.

Außerdem wollen die Minister über den laufenden Ausbau der Abschreckungs– und Verteidigungsfähigkeiten des Bündnisses beraten. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung der Verteidigungsausgaben der Mitgliedstaaten. Als eine Reaktion auf Russlands Einmarsch in die Ukraine hatten Länder wie Deutschland ihre Verteidigungsausgaben drastisch gesteigert. Durch eine deutliche Stärkung von Abschreckung und Verteidigung soll Kremlchef Wladimir Putin deutlich gemacht werden, dass ein Angriff auf ein europäisches Nato–Land keinerlei Erfolgschancen hätte.

Vor den formellen Sitzungen gibt es am Donnerstagvormittag ein Treffen der US–geführten Kontaktgruppe zur Koordinierung der internationalen Militärhilfe für die Ukraine. Über sie werden etwa Waffenlieferungen organisiert. 

Für Deutschland wird Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zu dem zweitägigen Treffen in Brüssel erwartet. Es ist das letzte Treffen auf Ministerebene vor dem Bündnisgipfel in Washington.