Ukraine-Krieg
: Trump plant Verkauf von Patriot-System für Ukraine an EU

Die USA wollen mehr Waffen an die Ukraine geben. Dafür zahlen sollen aber laut US-Präsident Donald Trump andere.
Von
dpa, afp
Washington
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US-Präsident Donald Trump spricht mit Reportern, während er bei seiner Ankunft am Weißen Haus über den South Lawn geht. (zu dpa: «Trump: Verkaufen Patriot-Systeme für Ukraine an EU»)

Jose Luis Magana/AP/dpa
  • Trump will EU Patriot-Systeme verkaufen, damit diese an die Ukraine geliefert werden.
  • Finanzierung durch EU-Staaten unklar; Bedarf für Luftabwehr in der Ukraine steigt.
  • Deutschland plant Patriot-Kauf von den USA zur Unterstützung der Ukraine.
  • Trump äußerte Enttäuschung über Putins verstärkte Angriffe auf die Ukraine.
  • US-Sondergesandter Keith Kellogg besucht die Ukraine; Trump kündigt Russland-Erklärung an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

US-Präsident Donald Trump will Patriot-Waffensysteme nach eigenen Angaben an die Europäische Union verkaufen, damit diese an die Ukraine geliefert werden können. Vor Journalisten in den USA sagte er: „Für uns wird das ein Geschäft sein, und wir werden ihnen Patriots senden, die sie dringend brauchen.“

Welche Länder genau für das Patriot-System zahlen sollten, sagte Trump nicht. Er sprach auch von einem Treffen am Montag (Ortszeit) mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Einem US-Medienbericht zufolge will Trump ebenfalls am Montag eine Erklärung zu seiner Russland-Politik abgeben. 

Deutschland will von den USA Luftverteidigungssysteme vom Typ Patriot kaufen, um sie der Ukraine im Krieg gegen Russland zur Verfügung zu stellen. Das kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor Tagen in Rom an.

Die Ukraine fordert vom Westen mehr Hilfe für die Luftabwehr, um dem massiven russischen Beschuss mit Drohnen und Raketen etwas entgegenhalten zu können.

Trump von Putin „enttäuscht“

Am Sonntag bekräftigte Trump, er sei von Putin „enttäuscht“. „Putin hat viele Leute wirklich überrascht“, sagte er. „Er redet nett und dann bombardiert er abends jeden“, fügte Trump mit Blick auf die verstärkten russischen Luftangriffe auf die Ukraine hinzu. In den vergangenen Tagen hatte Russland die Ukraine mit den schwersten Angriffen seit Beginn des Krieges vor mehr als drei Jahren überzogen.

Am Montag wird der US-Sondergesandte Keith Kellogg zu einem Besuch in der Ukraine erwartet. Trump hatte zudem angekündigt, am Montag eine „wichtige Erklärung“ zu Russland abzugeben. Nähere Angaben machte er zunächst nicht.