Ukraine-Krieg
: Selenskyj warnt vor massiven russischen Angriffen

Die Ukraine muss mit neuen russischen Angriffen rechnen, warnt Präsident Selenskyj. Er erneuert ein Gesprächsangebot an Moskau, schickt zugleich eine Warnung an Minsk.
Von
dpa
Kiew
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Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Rutte teil.

Sergei Grits/AP/dpa
  • Selenskyj warnt vor neuen massiven russischen Angriffen in der kommenden Nacht.
  • Russland habe bereits Dnipro und Saporischschja attackiert – weitere Angriffe seien geplant.
  • Er erneuert Angebot für direktes Gespräch Ukraine-Russland mit Unterstützung von Partnern.
  • Putin müsse sich für Diplomatie und einen normalen Frieden entscheiden.
  • Warnung an Belarus: Beteiligung am Krieg könne „gefährliche Folgen“ haben – Relaisstationen an Grenze.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Landsleute vor neuen massiven Angriffen der russischen Streitkräfte gewarnt. Angesichts der bereits registrierten Angriffe auf die Städte Dnipro und Saporischschja bereite sich Russland auf neue Attacken in der Nacht vor, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. „Bitte passt gut auf euch auf.“

„Die Russen stellen den Krieg nicht ein, obwohl alle diesbezüglichen Vorschläge konkrete Formate und realistische Möglichkeiten darstellen“, sagte er. „Alles liegt ihnen schon lange auf dem Tisch.“ Kremlchef Wladimir Putin müsse sich nur für Diplomatie und einen normalen Frieden entscheiden. Der Vorschlag Kiews für ein Treffen an Putin für ein direktes und ehrliches Gespräch im Format Ukraine-Russland mit Unterstützung der Partner der Ukraine bleibe weiterhin gültig.

„Gefährliche Folgen“ bei Beteiligung an Angriff

Selenskyj warnte zugleich Russlands Verbündeten Belarus vor einer weiteren Beteiligung an Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine. Dies könne „gefährliche Folgen“ haben. In Belarus seien entlang der Grenze mindestens vier Relaisstationen aufgebaut worden, mit denen Russland seine Drohnenangriffe gegen die Ukraine leite. „Belarus hat Zeit, diese Ausrüstung zu demontieren.“