Bankenskandal
: Paraguays Präsident Peña tritt zurück

Paraguays Präsident Santiago Peña hat seinen Rücktritt erklärt. Er tue dies im Interesse der Stabilität seines Landes, sagte er in einer Video-Ansprache.
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red/dpa/afp
Asunción

Paraguays Präsident Santiago Peña tritt zurück. (Archivbild)

Heather Khalifa/FR172147 AP/AP/dpa
  • Paraguays Präsident Santiago Peña hat seinen Rücktritt erklärt.
  • Er begründet den Schritt mit der Stabilität seines Landes.
  • Die Ankündigung erfolgte in einer Fernsehansprache.
  • Ort der Meldung ist Asunción.

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Paraguays Präsident Santiago Peña hat inmitten eines Bankenskandals seinen Rücktritt erklärt. „Ich tue dies im Interesse der Stabilität unseres Landes, des sozialen Friedens und der Notwendigkeit, unsere demokratischen Institutionen zu bewahren“, sagte er am Donnerstag in einem im Onlinedienst X veröffentlichten Video.

Kurz zuvor hatten Oppositionspolitiker einen Antrag auf ein Amtsenthebungsverfahren gegen Peña wegen des Skandals eingeleitet. Der rechtsgerichtete Peña ist seit 2023 Präsident des südamerikanischen Landes.

Die Zentralbank von Paraguay hatte am Dienstag die Bank Ueno unter Zwangsverwaltung gestellt und dies mit einem erheblichen Kapitalmangel des Instituts begründet. In der Folge hatten Millionen Kunden vorübergehend keinen Zugriff auf ihr Geld. Peña hielt bis vor kurzem Anteile an einer Gruppe, welche die Bank Ueno kontrolliert.