Brisanter Medienbericht: Elon Musk will sich offenbar als Trump-Berater zurückziehen

Der aktuell wichtigste Berater des US-Präsidenten Donald Trump soll diese Rolle bald aufgeben: Elon Musk werde in den kommenden Wochen ausscheiden, so Trump
Alex Brandon/AP/dpa- Elon Musk tritt in den kommenden Wochen als Berater von Präsident Trump zurück.
- Trump informierte seinen engsten Kreis, darunter Kabinettsmitglieder.
- Musk fokussiert sich wieder auf seine Geschäfte, bleibt aber unterstützend.
- Trump und Musk zufrieden mit Effizienz-Initiative; Trumps Insider berichten.
- Politico-Artikel beruft sich auf drei anonyme Quellen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Vertraute des US-Präsidenten Donald Trump, Tech-Milliardär Elon Musk, gibt laut einem Medienbericht sein Amt als einer der wichtigsten Regierungsberater auf. Trump habe seinem innersten Kreis mitgeteilt, dass Musk in den kommenden Wochen ausscheiden werde.
Wie das Magazin Politico unter Berufung auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet, gehören Trumps engstem Kreis auch Mitglieder seines Kabinetts an. Der Präsident ist weiterhin mit Musk und seiner Initiative zur Verbesserung der Regierungseffizienz zufrieden, doch beide Männer haben in den letzten Tagen entschieden, dass es für Musk bald an der Zeit sein wird, sich wieder seinen Geschäften zuzuwenden und eine unterstützende Rolle zu übernehmen, so drei Trump-Insider, denen Anonymität gewährt wurde.
Musk wohl nicht völlig raus
Ein ranghoher Regierungsvertreter betonte dem Bericht zufolge jedoch, Musk werde voraussichtlich weiterhin als informeller Berater fungieren und dem Umfeld des Weißen Hauses erhalten bleiben. Ein anderer warnte demnach, dass jeder, der glaube, Musk werde völlig aus Trumps Umfeld verschwinden, sich selbst etwas vormache.
Bereits zu Wochenbeginn hatte sich Trump ähnlich geäußert: Auf Nachfrage eines Journalisten sagte er in Washington, Musk wolle „irgendwann“ zu seinen Unternehmen zurückkehren. „Er will es“, so Trump. „Ich würde ihn so lange behalten, wie ich ihn behalten kann.“
Musk als politisches Risiko?
Gleichzeitig mehren sich „Politico“ zufolge Spekulationen über wachsenden Unmut rund um Musk - sowohl innerhalb der Regierung als auch unter externen Unterstützern. Demnach sehen manche den Milliardär zunehmend als politisches Risiko.
Deutlich könnte das diese Woche in Wisconsin geworden sein. Erstmals seit Trumps Wahlsieg gelang den Demokraten dort wieder ein bedeutender Erfolg. Bei der Nachwahl für einen Sitz am Obersten Gerichtshof des Bundesstaats setzte sich eine von den Demokraten unterstützte Kandidatin durch - gegen einen konservativen Bewerber, den Musk großzügig finanziell unterstützt hatte. Das Rennen galt deshalb auch als inoffizielles Referendum über Trumps Regierungskurs - und über Musks Rolle als dessen Vertrauter.
Das Weiße Haus wies den „Politico“-Berichte entschieden zurück. Regierungssprecherin Karoline Leavitt nannte die Darstellungen „Müll“. Sowohl Musk als auch Trump hätten öffentlich erklärt, dass der Tech-Milliardär „aus dem öffentlichen Dienst als spezieller Regierungsangestellter ausscheiden“ werde, sobald seine „unglaubliche Arbeit“ abgeschlossen sei.
Tatsächlicher Einflussbereich von Musk völlig unklar
Musk ist eine Schlüsselfigur in Trumps Vorhaben, die Staatsausgaben radikal zu senken. Der Tech-Milliardär hatte den Republikaner im Wahlkampf mit hohen Millionensummen unterstützt. Als Präsident betraute Trump ihn dann damit, die Verwaltungsreform voranzutreiben - organisiert über das dem Weißen Haus angegliederte „Department of Government Efficiency“ (Doge).
Trump soll Musk dafür weitreichende Befugnisse eingeräumt haben - teilweise auf juristisch fragwürdiger Grundlage. Laut Weißem Haus hat Musk den Status eines „besonderen Regierungsbeschäftigten“, was ihm erlaubt, maximal 130 Tage pro Jahr für die Regierung tätig zu sein. Welche Aufgaben er tatsächlich übernimmt - und ob er sich überhaupt an die formalen Grenzen seines Beraterstatus hält - ist allerdings völlig unklar.
Tesla-Aktie legt zu nach Bericht über Musk-Rückzug
Wie stark einzelne Gründe zu dem Rückgang beitrugen, ist schwer festzumachen. Nach den Medienberichten über Musks möglichen Rückzug drehte der Kurs der Tesla-Aktie ins Plus und legte zeitweise um rund fünf Prozent zu. Zuletzt hatte sich der Börsenkurs von Tesla auf Talfahrt befunden und war auch im März eingebrochen. Der Konzern hatte laut boersennews.de die schwächsten Zahlen seit 2022. Die Auslieferung der Elektrofahrzeuge waren um rund 13 Prozent zurückgegangen.
Wirtschaftlicher Faktor für Musk?
Sowohl das Doge als auch Musks Einfluss auf die Regierung stehen inzwischen im Fokus zahlreicher Klagen. Kritiker werfen dem Unternehmer vor, seine wirtschaftlichen Eigeninteressen - als Chef von Tesla, SpaceX und X - in seine Regierungsarbeit einfließen zu lassen.




Der US-Milliardär Elon Musk wird sich offenbar früher zurückziehen als geplant. Das ist folgerichtig – der exzentrische Milliardär ist von einem nützlichen Helfer Trumps zu einer Belastung geworden.