Tod von Papst Franziskus
: Trump will mit First Lady zur Beerdigung nach Rom reisen

US-Präsident Trump wollte auf seiner ersten Auslandsreise Saudi-Arabien besuchen. Doch nun hat er nach dem Tod des Papstes seine Pläne geändert.
Von
dpa
Washington
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Papst Franziskus: ARCHIV - 24.05.2017, Vatikan, Vatikanstadt: Papst Franziskus ist tot. Das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken starb am Montag im Alter von 88 Jahren, wie der Vatikan mitteilte. Der Argentinier stand seit 2013 an der Spitze der katholischen Kirche.  Papst Franziskus (r) trifft am 24.05.2017 im Vatikan den damaligen US-Präsidenten Donald Trump (M) und seine Frau Melania. Foto: Alessandra Tarantino/AP Pool/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

2017 treffen sich Papst Franziskus und der damalige US-Präsident Donald Trump mit seiner Ehefrau Melania.

Alessandra Tarantino/AP Pool/dpa
  • Papst Franziskus starb am Ostermontag mit 88 Jahren.
  • Trump reist mit Melania zur Bestattung in Rom.
  • Staatsgäste aus aller Welt werden erwartet.
  • Ursprünglich war Saudi-Arabien Trumps erstes Reiseziel.
  • Trump wurde von Italiens Ministerpräsidentin Meloni eingeladen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

US-Präsident Donald Trump will zur Bestattung von Papst Franziskus nach Italien reisen. Das kündigte er auf der Online-Plattform Truth Social an. Es ist die erste angekündigte Auslandsreise in der neuen Amtszeit. Er werde von seiner Ehefrau Melania begleitet, schrieb Trump.

Der Papst wird in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore seine letzte Ruhe finden, so hat er es im Testament festgehalten. Zu der Bestattung werden Staatsgäste aus aller Welt erwartet. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb am Ostermontag im Alter von 88 Jahren.

Unklar ist nun, ob Trump im Zuge seiner Reise zur Bestattung des Papstes noch weitere Orte besuchen wird. Erst vergangene Woche hatte ihn Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu einem offiziellen Besuch eingeladen. Trump habe dies angenommen, sagte sie bei einem gemeinsamen Treffen im Weißen Haus. Es ist möglich, dass Trump die Einladung Melonis direkt mit seiner Reise zu den Trauerfeierlichkeiten verknüpft.

Erster Auslandstrip war eigentlich nach Saudi-Arabien geplant

Zunächst hatte Trump vorgehabt, als erstes Saudi-Arabien zu besuchen. Normalerweise würden amerikanische Präsidenten nach ihrem Amtsantritt London besuchen, sagte er Anfang März. Aber er habe den Saudis erklärt, wenn sie bereit seien, eine Billion US-Dollar in den USA zu investieren, dann würde er zu ihnen kommen.

Saudi-Arabien ist ein langjähriger Partner der USA, das Verhältnis war während der Amtszeit von Trumps Vorgänger Joe Biden erkaltet. Der Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul im Jahr 2018 belastete die Beziehungen lange.

Kurz nach seiner Wiederwahl – aber noch vor der Amtseinführung im Januar – reiste der Republikaner im Dezember zur Wiedereröffnung der bei einem Brand schwer beschädigten Pariser Kathedrale Notre-Dame. Dort traf er auf viele internationale Amtskollegen. Der Termin war so etwas wie seine inoffizielle Rückkehr auf die internationale Bühne.

Alles zum Tod von Papst Franziskus, der Beerdigung und dem Konklave

Das Oberhaupt der Katholischen Kirche ist laut Vatikan am Ostermontag, 21.4., um 7.35 Uhr im Alter von 88 Jahren gestorben. Gläubige nehmen am Samstag, 26.4., in einer Trauerfeier Abschied.